»Und auf ein Nachtmahl bleiben wir auch zusammen. Den Hans brauch' ich die Tage hin so wie so wieder, und es ist mir schon recht, daß Ihr heute gekommen seid.«
Wie auch die dampfenden Erdäpfel, die das Wawrl auf den Tisch geschüttet hat, und der Salzhering gegessen sind, schaut der Silbermond über den Wald, schwimmt höher und strömt ein blankes Schimmerlicht zu den zwei Fenstern herein.
»Eine Sünd und Schand is, wenn ein Vollmond in der Welt steht, beim hutzen das teure Erdöl zu verbrennen,« sagt der Zachenhesselhans. »Die Viehwirtschaft macht reiche Leut auf dem Sonnenwirbel, gelt? Na, bis dahin tun wir's Lämplein noch einmal aus, mein' ich.«
Er dreht die Flamme zurück und bläst in den Zylinder.
Während die Lampe am Draht ein Rauchsäulchen herausschickt, ärgerlich und mißduftig, hat der Hans-Tonl die Gitarre vom Nagel genommen und stimmt.
»Rucken wir ein Eichtl aneinander, Wawrl! Der Hans-Tonl hat eine andere im Arm, so darf das Wawrl auch nach einem sich umschauen.«
Hinterm Kachelofen sitzen sie.
»Jetzt – der Peterl muß sehen, wo er die Seinige hernimmt.«
Aus dem Ofen geht ein sanftes Wärmeln und durch die Fenster ein stilles weißes Licht.