»Hast etwan ein neues, weil Du so lang probierst, Hans-Tonl?«

»Ja,« sagt der, »Die Finken.«

Und schon spielt der Hans-Tonl und schon singt er:

Was sitzt denn oben auf dem Vogelbeerbaam?
Da sitzt halt a Fink un sei Weibl drnaam.
Die schniebeln und schnabeln und singen drbei,
Nun seht bloß die Finken – die habens recht fei.
Fink, Fink, Fink, Fink, Fink, Fink bist a klaans winzigs Ding,
Bist du a winzig klaa, hast doch dei Fraa.

Nit weit von dem Baam steht dem Nachbar sei Hans,
Der schielt schon wie lange und is ächl ganz,
Weil die zwei klan Finken so lustig drobn sei,
Das macht'n ganz traurig, und er denkt sich drbei:
Hans, Hans, Hans, Hans, Hans, Hans bist gewachs'n wie ena Pflanz,
Bist a so groß und stark, hast doch en Quark.

»Das muß der Hans-Tonl noch einmal machen, daß wir mitsingen können den Kehrreim.«

So fängt der Hans-Tonl das Lied von neuem an. Auch die letzte Strophe mit dem Hans – die ist dem Waldmann schon geläufig.

»Du, Peterl, merkst was?«

's hat keiner gesehen, wie dem Peterl das Blut in die Stirne geschossen ist.

»Merken? Fei wohl: daß es Zeit is, auf den Sonnenwirbel zu kommen. Das Harfenweibl und den Seppl will ich heimfahren vom Neuen Haus.«