»Fanele, wie Du nur so reden magst.«
Der Peterl hat seine Mütze inzwischen auf die Ofenbank gelegt und die Hand vom Dirnl erfaßt und ist ganz dicht neben das Fanele gerückt.
»Gelt,« sagt er, »Fanele, so viel wär ich am End' auch wert wie der Franzl?«
Jetzt, auf einmal hat er seinen Arm um den Hals vom Mädl gelegt und küßt es.
Der Mondschein läuft ganz leise durchs Stübl und in dem Ofen knacken die Reiser.
»Peterl, wenn jetzt die Mutter kommt, nachzuschauen, warum wir zwei so still sind?«
»So werd' ich sagen: dem Fanele hab' ich ans Fenster geklopft, es sollt' auftun. Weils aber so gar gering ist, das Fensterl, just wie ein Löchl am Starkasten, so sind wir mitsammen heruntergegangen. Frau Mutter – heiraten will ich das Fanele. Was ich zu wenig hab', hat's zuviel – da kommen wir wieder auf gleich.« – –
Wie der Peterl mit dem Schlitten die Halde hinaufsteigt ins silberblanke Mondlicht, ist noch ein Fenster hell auf der Unruh und ein Dirnl schaut heraus und schaut dem Peterl nach bis er über den Berg ist.
»… über den Berg ist er. Aber leicht ist das nit gewesen,« lacht das Fanele.