»Die Kraxen laß ich daheim,« sagt er, wie er sich mit dem Handtuch im Stübl trockenreibt, »der Peterl lädt sich mein Kaffeekrügl und mein Schwarzbrot mit auf die seine, gelt? Ich trag meine sechzig Jahre – so haben wir jeder das unsre.«
»Gib her,« sagt der Peterl.
Der Zachenhesselhans fährt in die Stiefelrohre, tut sich die Kappe auf und unter den Kragen der Joppe ein wollenes Knüpftüchl, nimmt den Stock mit dem Eisenzahn, der sich in den Schnee einbeißt, und die drei Männer schreiten hinaus in den grauen Morgen.
Zwischen den Fichtenstämmen ist ein heimliches Spinnen, ein sanftes graues Weben: der Bergnebel wacht auf.
Wie sie über das Stachelschwein gegen die Hölle gehen, kriecht er schon über die Halden herein und wirft ein Netz über das Haus vom Hans-Tonl.
Vom Waldrande her vernehmen sie das dumpfe Fallen des Schnees aus dem Geäst: in Hücklein sinkt er herab. Er ist zu schwer geworden, weil die feuchten lauen Nebel ihn anhauchen, da mögen ihn die Wipfel nicht mehr tragen.
Von der Unruh ist der Helari schon herabgegangen; er harrt mit dem Hans-Tonl auf die Männer.
Zu sechst gehen sie an die Arbeit im Winterwald. Die beiden Schlitten, die nur aus je zwei verbundenen Kufen bestehen, lehnen schon an den Klaftern im Holz.
Die Männer wandern quer durch den stillen träumenden Hag.