»Ein Grau ist zwischen den Stämmen,« sagt der Zachenhesselhans, »Männer, jetzt, wenn einer nit im Wald aus- und einwüßt' wie im Stübl daheim, suchen sollt' einer, daß er den Weg fände bis in die Höll. Justament bis in die Höll, sag ich. Und der is doch nit schwer: die meisten kommen hin, ohne daß sie darauf gedacht haben.«
Der Zachenhesselhans zwinkert lustig mit den Augen und hat Mühe, die Beine mit den Stiefelrohren aus dem Schnee zu ziehen.
»Wenn einer so drei Stunden arbeitet mit seinen Beinen und dem Bergstock, so hat er genug. 's kunnt einem einfallen darüber, einen Schlaf zu tun – kein Wind pfeift daherinnen und kein Vogel ruft, und die Augen fallen justament von selber zu.«
Sie gehen wieder eine Weile.
»So, da wären wir!
Ein Eichtl den Schnee schaffen wir weg, und der Helari geht, ein Feuer zünden. Wir andern rucken derweil einen Raummeter.«
Der Peterl schiebt mit der Holzschaufel den Schnee zur Seite, und der Helari bläst in den Reisern, die mit Scheiten gedeckt gewesen sind, ein Flämmlein lebendig, das den Kaffee in den Krügen zu wärmen hat.
Der Zachenhesselhans und der Wurzltonl – der Hans-Tonl und der Einräumer Peter – der Helari und der Peterl: drei Paare sind auf einmal aus den sechs Männern geworden.
Die einen Zwei steigen links den Waldhang empor, die andern Zwei rechts und die dritten Zwei schaffen eine Heimstatt im Schnee und im Fichtendickicht.