»Auf steigen wir nimmer! Das siebt einen Schnee, daß einer in der Finsternis, wenn sie einmal da ist, heut nit auf ein Heimkommen denken kunnt. Einen halben Fuß hoch mag er gefallen sein den Vormittag über.«
»Ich mein', setzen kunnten wir das Meterholz noch?« fragt der Einräumer Peter.
»So machen wir nur einen halben Mittag.«
»Auch recht.«
Nach dem Kaffee glimmen sie sich die Pfeifen an. Nur der Peterl mag nichts wissen von dem Rauchkraut. Der Helari schürt das Feuer, und während sich die andern eins anrauchen, schleppt er einen Armvoll Brennreisig herbei. Die Flamme wird die starren Hände wärmen müssen.
In Raummetern schichten sie die Scheite um das untere Ende der Talfahrt. Von dort aus kann das Holz nach der Versteigerung weggefahren werden – nicht im Sommer: solange noch ein Schnee liegt und der Schlitten gleiten kann. Ein Wagen mit einem Vieh hat hier oben nichts zu schaffen.
Das nennen sie: ein Holz rucken.
Die Sonnenwirbelleute tuen sich die Kraxen auf den Rücken, sagen »B'hüt Gott und kommts gut heim«, dann gehen sie den Hang hinan, um die Straße zu erreichen.
Der Hans-Tonl, der Helari und der Zachenhesselhans schlagen sich quer durch Schnee und Wald, nehmen bald einen Wildwechsel zuhilfe, treten sich bald einen Weg in das weiche Silber des Schnees.