»So wird ein Mäuslein die Treppe herabgefahren sein,« meint er.
Weil auch im Stall kein Geräusch ist und die Hühner schlafen, geht er wieder ins Stübl und horcht, wie die ›Rauche Mahd‹ über dem Feuer bäckt.
»Das Bettstroh kann sich einer derweil auch aufschütteln – ein warmes Nachtmahl, ein schwellendes Stroh unter dem Betttuch, eine sanfte Wärme im Stübl und draußen ein lustiges Schneien, in das kein Bergwind bläst – da laßt sich leben dabei,« sagt der Hans und steckt mit einem Kienspan die Lampe am Draht an.
Da ist draußen wieder das Knattern, das Schlürfen, das Bersten.
»Na na, ist denn ein Gast im Haus?«
Der Alte hebt die Lampe aus dem Gestell und leuchtet auf den Flur.
»Ist einer da? So gebts doch eine Antwort!«
Jetzt – der Hahn hebt an zu rufen auf dem Stänglein!
»So hat's auch den Hahn aus dem Schlaf geweckt und es ist wahr und wahrhaftig einer im Häusl, der sich nit melden mag.«