Der Grünetz hat's gar nicht eilig. Er hält, wie er mit dem Ausputzen fertig ist, erst eine Umschau im Waldland – da ist er auf und davon …
»Ich hab Dir fei immer ein schönes Fichtenzapfl in das Häusl gehängt,« ruft ihm der Zachenhesselhans nach, »und nun tust mir das an und gehst davon!«
Warum nun auf einmal auch das Pfeifl nicht mehr mittun mag? denkt der Alte, wie er über die Schwelle zur Hütte geht. Er ritzt ein Zündholz an, und wie's wieder raucht und der Deckel zugeschlagen ist am Pfeifenkopf, nimmt der Zachenhesselhans das verwaiste Vogelhäuslein vom Fensterstein und schüttet, was noch daringeblieben ist, in den Morgenwind. Frischgrüne Fichtenreiser stecken daran.
Der Zachenhesselhans schaut bei dieser Gelegenheit noch einmal den Waldrand ab – nur die Sonne geht lautlos hindurch. Dann stellt er das stille Vogelhaus auf das Wandbrett.
Währenddem sind draußen Schritte hörbar. 's kommt einer bis ans Fenster und steckt den Kopf herein.
»Grüß Gott, Zachenhesselhans!«
»Grüß Gott. Was will denn der Helari?«
»Nachschau'n, ob der Herr vom Zechenhäusl heut gar nicht auf den Bau kommen mag.«
»Wird eh noch werden heut,« sagt der, »'s ist fei einer waldfahren gegangen, Helari, der ein Stückl von meinem Herzen mitgenommen hat. Jetzt – wer so etwas nicht gewöhnt ist …«
»Der Zachenhesselhans führt eine tiefsinnige Red',« meint der Helari.