»Fei noch das Stachelschwein seh ich.«
»So werden wir das Brünnlein lassen laufen in den Abfluß. Aber der Zachenhesselhans wird da einen Schützen in das Bergbächlein stellen und dort einen, daß wir's dämmen können.«
»Helari, merkst was? Der Hans-Tonl will die Halden wässern.«
Der Helari hat sich in das Gras gesetzt, stützt das Kinn in die Hand und schaut gegen den Sonnenwirbel.
»Der Helari sucht schon das Brünnl,« sagt der Zachenhesselhans.
»Und im Winter gibt's ein Eiskrüstlein. Läuft darüber wieder ein Wasser. Der Abflußgraben ist ausgefroren. So läuft das Eis auf die Wiesen und vom Ausgang Oktober bis in den halben April oder bis in den Maianfang haben wir was ganz neues im Waldland: einen großmächtigen Gletscher, so groß, daß die Spitzen der Waldbäume nicht mehr darüberschauen können.«
»Da hat nun wieder der Helari recht.«
»Jetzt – dem Helari ist etwas eingefallen! Aber halt: so werden wir einen Stamm bohren und das Brünnlein durch das Rohr in die Welt laufen lassen. Und wenn die Sonne tot ist, da setzen wir dem Rohr einen Spund auf, so ist's aus mit dem Wasser. Und kommt die Sonne, lassen wir das Sonnenwirbelwasser wieder hineinlaufen in das warme Licht. So – die Sach' ist fertig, denk ich.« –
»Hans-Tonl,« sagt der Zachenhesselhans, wie er den Helari eine Weile angeschaut hat, »ich glaub', dem Helari will fei noch eins einfallen. Verzieh ein bißl! Na, Helari?«