Sieht's aber niemand, daß eine wehmütige Trauer um die Frau schleicht, die jetzt ein kienig Stockholz in das knatternde Reisigfeuer wirft. Und einen Topf stellt die Gabi über das Feuer mit dem Wasser zum Kaffee.
Mittlerweile hat der Zachenhesselhans dem Hans-Tonl seine Gitarre vom Nagel genommen, und wie er probiert hat und die Wirbel geschraubt, stimmt er einen ›Dreher‹ an. Das Harfenweibl und der Seppl fallen ein.
Jetzt – wer tanzt denn den Dreher?
Der Wurzltonl hat die Resl, und der Helari, der ganz auf das schwarze Kleid vergessen hat, das die Gabi trägt, holt sich die hinterm Ofen vor und fängt mit ihr zu drehen an.
Aber die Freude kann nicht aufkommen in der Gabi. Da sagt sie:
»Wenn eins über die Vierzig hinaus ist, nachher ist's vorbei mit einem Dreher.«
Aber dem Helari fällt schon das Fanele in den Arm. Das geht wie ein Windwirbel im Ring, und die Lampe, die am kurzen Draht vom Balken herabhängt, dreht mit im Zweitakt.
»Nun schau mir einer den Peterl an!« ruft der Zachenhesselhans über die Gitarre herüber.
Aber der Peterl riskiert keinen Dreher mit dem Fanele und – die Mahm traut sich keinen mehr mit ihm. Wenn solch ein Bündel Jahre mit herumgewirbelt sein will, da ist das zu schwer.
Kommt dem Peterl aber doch ein Zucken in das Herz, schier deucht ihm: auch in die Beine. Aber der Peterl glaubt's nur dem Herzen und rückt dem Zachenhesselhans an die Seite.