Weil der Zachenhesselhans auch noch mit den Augen etwas redet, das nur das Fanele angeht, so schreiten sie mitsammen hinaus.
»Fanele, den Wind lassen wir wehen und den Schnee lassen wir schneien. Was soll sich einer um Dinge grämen, in die der Herrgott sich hat nimmer hineinreden lassen? Aber, Fanele, hör zu: Aus dem Peterl mußt ein Bürschl machen! Auf dem Sonnenwirbel meinen sie, wenn sie ihn nur auf der Welt haben, nachher – ein Mensch wird schon aus ihm werden.
Oha, ein Mensch wohl, aber ein richtiger? Bis dahin hats gute Weg mit dem Peterl. Fanele – noch ein bißl da bleib – Fanele: dem Bübl haben sie fei nur das Herz richtig gemacht. Aber den Kopf da, den haben sie ihm scheint's verhungern lassen. Was hat denn der Peterl gesagt zu Dir?«
»Keine drei Wörtl haben wir geredet mitsammen, solang ich denken mag.«
»Ich, wenn ihn in die Hand nehm', fürcht mich, er kommt mir nimmer wieder. Aber einer muß her neben die Mahm, die das Bübl mit Zucker und Milch füttert. Er muß ein schwarzes Brot beißen lernen, der Peterl.«
»Was soll ich denn dabei tun? Und warum just ich?«
»Hui, das sind zwei Fragen auf einmal! Was Du dabei tun sollst? Das wirst Du fei selber wissen. Und warum justament Du? Weil Du von den dreien eine bist, die von dem neuen Schlag sind, Fanele. Es muß ein neues Leben her, ein Leben, das eine andere Zeit von uns daheroben verlangen wird. Daheroben tun sie alles, ›weil's die Mahm fei aach a su getan hat‹.
Fanele das is nit mehr das rechte.«
»So soll ich dem Peterl sagen, er ist ein Lappl?« lacht das Fanele.
»Fei nit, fei nit, Dirnl,« sagt der Zachenhesselhans und schüttelt unwillig den Kopf. »Jetzt: wenn's dem Peterl einfiel, auf die Freite zu kommen zum Fanele …«