»Werden halt nit viel sein für die Schweine.«

»Welche meint denn der Helari damit?«

»Die kleinen.«

»Jetzt – die Säue vom Helari werden auch fertig werden mit den großen.«

»Was die großen sind, die essen sie auf der Unruh selber.«

Der Zachenhesselhans hebt wieder sein Lachen an – jetzt: wenn die Sonne darüber nicht aufwacht!

»Schau, schau, Helari! Auf so was hab ich gedenkt, darum hab ich fei so viel dumm gefragt. Und der Helari ist justament auch auf dem Zachenhesselhans seinen Leim gekrochen. Weil Du's ihm nun aber einmal verraten hast: Helari, zum verwundern ist's nit, daß nun auch die Bauern nichts mehr wissen mögen vom Herrgott, wenn er ihnen solche Sachen zurecht macht. Laßt der Herrgott dasmal rein nur große Erdäpfel wachsen und keine kleinen dabei für die Schweine! 's ist doch nicht zum glauben! Und dabei soll einer nicht meinen: jetzt – auch der Herrgott hat rein den Verstand verloren! Helari, 's hörts niemand auf den Augenblick und auch die Sonne guckt noch nit: wenn Dir der Herrgott einmal ein silbernes Kraut auf die Felder stellete und goldene Erdäpfel unten daranhing, und just Dir allein – weißt Du, was Dir darüber einfiel, Helari? 's ist rein nit mehr zum aushalten, dächtst Du, jetzt haben weder die Menschen, noch die Schweine auf der Unruh Erdäpfel für den Winter. Wenn's dem Herrgott einmal glückt, daß ers einem Bauern rechtmacht, nachher, Helari, – ein ganzes Faßl süßen Ungar geb ich zum besten.«

Die letzten Worte laufen so aus dem Nebel herüber und können sich durch die Dickte kaum finden bis dorthin, wo der Mann von der Unruh die großen Erdäpfel kummervoll aus dem Erdreich kratzt.