Der Hahn steht mit hochgehobenem Kopf abseits und schaut nach dem Zechenhaus. Er hat auch etwas zu sagen, und der Alte hört ihn grollen. Ist auch eine Spur von Tritten quer durch den Tau gezogen; die kommt aus den Fichten herüber. Was? und aus dem Schornstein geht noch der Rauch von dem Feuer, das dem Hans seine Morgensuppe gekocht hat?
Wie der Zachenhesselhans auf den Steinfliesen vor dem Röhrtrog geht – eine goldene Tafel ist der Wasserspiegel, auf den der Quell in silbernem Bogen fällt – und wie er vor der Tür zum Hause steht, so schreitet drinnen einer auf Nagelschuhen und tritt heraus in den Flur und auf die Steinfließen.
»Grüß Gott, Zachenhesselhans,« sagt der Mann mit dem grünen Hut, an dem hinten ein Birkhahnstoß sitzt.
»So bist früh durch den bleigrauen Morgen gestapft, Winterkathlfranz.«
»Daherauf findt einer schon,« sagt der andere. »Wenn so alle Türen sperrangelweit aufstehen am Zechenhäusl und der Frühwind und die Nebel hindurchlaufen, muß einer vermeinen: der Zachenhesselmann ist daheim.«
»Es ist meitag noch nit zugesperrt worden im Waldhäusl.«
»So bist halt nit ungehalten, daß ich mir hab einen Kaffee gemacht im Ofen?«
»Nit im geringsten. Was bringst denn, Franzl?«
»Bringen tät ich fei nix. Mich selber, wenn Du willst.«