»Freilich. 's is so geredet worden, besinn ich mich.«
»Is mir nit bekannt worden.«
»Weißt: wie ich einmal bin jung gewesen,« – der Zachenhesselhans schaut sich um und spricht halblaut – »da is das Wildern fei nit halb so gefährlich gewesen. Jetzt – seitdem so viel Heger und Grünröcke im Wald sind, wie Bäume, da is das ein höllisch Spiel, Franzl! Und gescheit wär's, Du tätest auf eine Ordnung in der Arbeit denken und auf ein festes Taglohn.«
»Ging einer sonst roden und ein Holz rucken, Zachenhesselhans?«
Der Franzl hat etwas im Blick, wie wenn der Wind in ein Licht bläst, denkt der Zachenhesselhans, geht in die Stube und schaut, während er das Kästlein mit den Sämereien für die Zeisige vom Wandbrett nimmt und den Vögeln das Futter einschüttet, in alle Winkel.
Es ist aber nichts da, was von dem Franzl herrührt, als ein Hücklein in blauem Linnen.
Währenddem lehnt der Franz draußen am Türstein. Sein Jägerhut mit dem Spielhahnstoß streift schier am oberen Querstein.
»Wie ein Tannenbaum ist der Franzl gewachsen,« sagt der Zachenhesselhans und geht, Wasser im Röhrtrog zu schöpfen. »So kann er auch eine Arbeit tun für zwei.«