»Das ist die selbstsüchtige, harte Männerart – ›ich habe gar nichts dazu getan!‹ Hätten Sie sie früher fortgeschickt! Nun müssen Sie doch auch ohne das arme Geschöpf auskommen.«

»Nun! Nun ist das ganz etwas anderes.«

Er ging mit ihr durch sein kleines Haus – »Husch ist wirklich nicht mehr darin!« sagte er, »das haben nicht ihre Hände getan!«

»Nein, ich selbst habe ein bißchen Ordnung geschafft.«

Dann ging er mit ihr durch den Garten und setzte sich an den Tisch mit der machtvollen Bank, die am Südzaune steht, und erzählte ihr, wie es mit Do und mit ihm wäre.

Maria Reh fand das unerhört. Sie faßte den Plan als einen ganz persönlichen Kampf Dos gegen sie auf, so, als ob sich Do ärgerte, weil Maria Reh Jakobus aus dem Bergwald in die Akademie gebracht hatte … »Nun will sie mich übertrumpfen und will Sie in die Universität führen!«

Sie sagte das, als hätte sie einen Stengel Wolfsmilch zwischen den Zähnen.

»Die Sache sieht also genau so aus, als würde ich zum drittenmal in die Schule gebracht,« lachte Jockele, »zuerst von Tante Veronika, dann von Maria Reh, zuletzt von Doris Rinkhaus … Aber dies dritte Mal findet Jakobus Sinsheimer seinen Weg allein.«

»Sie denken überhaupt daran, ihn zu gehen?«

Er zog die Achseln – »Es läßt sich doch nicht so ohne weiteres von der Hand weisen. Einstweilen: auf gute Nachbarschaft, liebe Maria!«