Ihre Shagpfeifen legten sie an diesem Tag auf dem kleinen Tische neben dem Eingang ab.
»Es ist ein lächerlich schöner Morgen gewesen,« sagte James King, »ein Morgen mit einer lächerlichen Fülle von Farben.«
Do und Rolf hatten sich wieder zu dem runden Tische gesetzt; und der Doktor hatte Mühe, sich nicht ausgelassen zu wundern, weil Mister James den Tag und seine Farbenfülle lächerlich fand.
»Sie malen also eine Nebelstimmung?« fragte er.
»Im Gegenteil,« behauptete James, »dieser lächerliche Reichtum von Licht ist mir erwünscht.«
»Lächerlich ist das einzige schmückende Beiwort, dessen sich Mister James bedient,« erklärte Henrik Tofte.
»Ah soo!«
»Treten Sie mit ihm in den Metzgerladen, so fragt er: Was kostet diese lächerliche Wurst? Machen Sie mit ihm eine Hochtour, so redet er von lächerlichen Gletschern und Schründen und von einer lächerlichen Herrlichkeit in dem Augenblick, in dem er überwältigt vor der Welt steht. Er hat die Bedeutung dieses Wortes zu eigenem Gebrauch umgeprägt, und es ist für ihn zu einem Universalausdruck seines uneingeschränkten Wohlgefallens geworden. – Dies ist die einzige nennenswerte Eigentümlichkeit an dem großen Künstler James King.«
Henrik Tofte allein durfte sich eine solche Erklärung erlauben. Er trieb es mit den Menschen, wie er wollte; und man ertrug seine Allmacht. Nur in Gwendolin war eine Kraft über ihn gekommen, vor der diese Allmacht versagte.