Gwendolin wußte genau, wie sie der Gefahr zu begegnen hatte, die sie in diesem Mann umlauerte. Ihr heißes jähes Herz hatte ihr in der anderen Zeit schon manchen Streich gespielt.
»Erkennst du denn nicht, daß du der einzige Mensch bist, der mich in Ketten legt?« fragte er.
»Sieben Tage, mein Freund!« lachte sie. »Oder siebenmal sieben Tage. Aber es müßten siebenmal sieben Jahre sein.«
»Das ist lange,« seufzte er.
»Billiger bin ich nicht zu haben,« sagte sie.
»Und wenn ich dir einen Vertrag unterschreibe mit meinem Blut auf siebenmal sieben Jahre?«
»Wie dem Herrn der Hölle, dem Sie verfallen sind,« lachte sie.
»Nun?«
»Dann glaub' ich Ihnen doch nicht, Henrik Tofte; denn ich glaube nur an mich und an meine Liebe. Und diese Liebe hat zu Ihnen nicht die Kraft des Vertrauens für einen Vertrag auf Lebenszeit.«