Diese Antwort war zusammenfassend. Sie wirkte wie Öl aufs Feuer. »Die Gwendolin hat sich wohl unsichtbar gemacht, was?«

»Es ist nicht ihre Art,« sagte Meyer. Graf Metting hatte ihn immer ein wenig verspottet. Warum fand er sich nun in das kleine Haus? Er kam zu keiner glücklichen Stunde. Erich Meyer war aufgewühlt bis auf den Grund.

»Ich – nun ich habe die Absicht, mich mit Fräulein Gwendolin zu verloben,« sagte Fra Mariano.

»Wär' es nicht besser, Sie sagten ihr das selber?«

»Dazu brauche ich Sie natürlich nicht,« fuhr ihn Metting an, »aber Sie können doch zum Beispiel hier mal vierhändig spielen.«

»Na, davon hätten Sie auch nicht sehr viel.«

»Aber wenn ich dazu käme, teuerster Meyer, und Sie hätten gerade zum Beispiel eine Klavierstunde in der Stadt zu geben nach dem Spiel zu vier Händen …«

»Ach, fällt mir ja gar nicht ein! Ich geh' überhaupt nicht mehr aus dem Hause, verstehen Sie wohl?«

»Nein,« sagte Metting und griff nach seinem Hut, »Frau Do geht nicht mehr aus dem Hause, Gwendolin geht nicht mehr aus dem Hause, Jockele nicht und Erich Meyer auch nicht – zum Donnerwetter, wollen Sie denn alle Kinder kriegen?« Fra Mariano schlug die Tür hart ins Schloß und stapfte zwischen Tag und Dunkel die Kastanienallee entlang.