Hamburger Fremdenblatt.
Marie Madeleine, eine ohne Frage sehr impulsive Individualität, ist ein Vulkan, der glühende Lava und heiße Steine auswirft.
Königsberger Hartung'sche Zeitung.
Die Verfasserin vereinigt in diesen Novellen die Grazie eines Boccacio, die künstlerisch-freie, virtuose Darstellung eines Maupassant mit der bewußten und absichtlichen Schlüpfrigkeit eines Paul de Kock ...
Frankfurter Oder-Zeitung.
Dreizehn leichtfüßige Geschichtchen, die so graziös erzählt werden, daß man die Verfasserin für eine Französin halten könnte. Man liest das geschmackvoll modern ausgestattete Büchlein in einem Zug bis zu Ende, um es dann — noch einmal zu lesen. Der poetische Reiz, der den Geschichtchen eigen ist, erhebt sie turmhoch über die bekannte »Lektüre für die Lebewelt«, obwohl sie ausnahmslos sehr freie Stoffe in einer noch freieren Weise behandeln. Die Grazie der Wiedergabe läßt aber nicht das leiseste Unbehagen aufkommen. Wahre Kabinettstücke sind die Novellen »Aus faulem Holze«, »Einsam«, »Gentleman«, »Prinzessinnen« und »Das Renommee«. Daß diese amüsante Novellensammlung fleißig gekauft werden wird, ist sicher.
Das litt. Deutsch-Oesterreich, Wien.
Eine gewisse prickelnde Grazie, die mit zierlicher Eleganz über trübe Lachen hinwegzutänzeln weiß, wird man diesen Novellen nicht absprechen können, und zuweilen erfreut man sich an einem fein und duftig gemalten Pastellbildchen.
Schlesische Zeitung, Breslau.