....... Von einzelnen Zügen muß gerühmt werden, daß sie nur ein Meister wiedergeben kann: Das lukullische Mahl in der Wannsee-Villa des Kommerzienrates, die Abrechnung Leos mit Vater und Brüdern. Das Düstere, das über dem Ganzen schwebt, durchbricht der ewig heitere Humor des Münchener Dichters Pauli. Obgleich nur Nebenfigur, gehört dieser Heitere mit zu den Besten von Kretzers »Treibenden Kräften.«

Dr. S. B. Vossische Zeitung.

Der Mitschöpfer des Berliner Romans bleibt auch diesmal seinem immer meisterlich behandelten Milieu, dem der grandiosen Maschinenarbeit, treu und baut auf diesem Plan ein Bild treibenden Schaffens auf von packender und manchmal dramatischer Wucht, ohne dabei der intimen Detailzeichnung, die die einzelnen Figuren zu geradezu plastischer Gestaltung bringt, Abbruch zu tun. Zweifelsohne eines der bedeutendsten Werke der letzten Zeit.

Neueste Nachrichten, Chemnitz.

...... Berlin, das brodelnde, das unternehmungslustige, schaut uns entgegen, Berlin, wie es lacht und weint, arbeitet, faulenzt, spekuliert. Berlin mit seinen Lastern und Lüsten, seiner Ueppigkeit und seinem Elend, seiner bestrickenden und erstickenden, weltstädtischen und doch wieder lokalen Eigenart. Es gehört schon ein Meister dazu, um aus diesem Milieu eine klassische Großstadtpoesie zu gestalten, und solch ein Meister ist Max Kretzer.

D. A. S. Leipziger Neueste Nachrichten.

Fred Schirokauer:

Ilse Isensee, Roman

broschiert Mk. 3,-- / elegant gebunden Mk. 4,--