Nach Oberwiesenthal auf rot-weiß bezeichnetem Fußwege. Die Kaiserstraße überschreitend zum Gasthaus Waldschlössel. Zum Waldrand und dann zum Grenzbach hinab. Dann wieder bergan zu Stadt und Bahnhof Oberwiesenthal.
Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.
23. Nach Annaberg, dem Pöhlberg und Bärenstein oder Scheibenberg.
Neben den landschaftlichen Schönheiten bringt diese Wanderung allerlei historisch und volkstümlich Wertvolles. Auf Schritt und Tritt begegnet man Zeugen der einstigen Bergherrlichkeit. Der Silberreichtum ist dahin, aber Annaberg hat seinen Ruf als Hauptstadt des oberen Erzgebirges zu wahren gewußt. Gern besucht der Wanderer die prächtige und geistig regsame Bergstadt. Ehrwürdige Vergangenheit und vorwärtsstrebende Gegenwart reichen sich hier die Hand. Schon die Bahnfahrt durch das schöne Zschopautal ist genußreich. Wir verlassen die Bahn in Schönfeld. Die Wanderungen sind wenig anstrengend und bequem an einem Tage zu erledigen.
a) Bahnhof Schönfeld – Markus Röhling – Käthchenstein – Schreckenberg – Frohnauer Hammer – Annaberg – Pöhlberg.
Wanderzeit: ca. 3 Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Schönfeld. Linie Chemnitz–Annaberg.
Vom Bahnhof rechts hinauf zum Restaurant Erholung. Nun rechts hinab ins Tal. Unterhalb des Bahnhofes mündet die Sehma in die Zschopau. Nun im Sehmatale links aufwärts bei der Fabrik Neudeck, den rot-weißen Marken nach. Der Weg teilt sich. Rechts den gelb-weiß-gelben Marken nach, hinauf nach Markus-Röhling, einem verlassenen Silberbergwerk in idyllischer Lage mit einfacher Restauration. Nach Verlassen des Gasthauses den gelb-weiß-gelben Marken folgend am Käthchenstein, einem sagenumwobenen Felsen, vorüber nach dem Schreckenberg.