Wanderzeit: 5¼ Std.
Ausgangspunkt: Burkhardtsdorf. Linie Chemnitz–Aue.
Burkhardtsdorf ist Industrieort mit gegen 4700 Einwohnern, 403 m hoch gelegen. Fabrikation von Strumpfwaren.
Vom Bahnhof links über die Geleise, die Landstraße nach Thum hinauf. Sie führt durch den Abtwald (gehörte in alter Zeit dem Chemnitzer Benediktinerkloster). Zur Besenschenke. (1846 von einem Besenbinder gebaut.) Die Landstraße fort. Nach Verlassen des Waldes hübsche Blicke auf das obere Erzgebirge. Wir kommen nach Obergelenau. Rechts das Genesungsheim der Chemnitzer Ortskrankenkasse. Links das König-Albert-Heim, Erholungsstätte für sächsische Staatsbeamte. Am Gasthaus Zur Linde und am Forsthaus Thum vorüber. Von der Höhe (603 m) prächtiger Ausblick. Die Straße führt nun hinab nach Thum.
Stadt mit 4500 Einwohnern. Die herrschende Industrie ist die Strumpferzeugung. In der Nähe der Stadt fand am 25. Januar 1648 das letzte Gefecht des 30jährigen Krieges auf sächsischem Gebiet statt.
Durch die Stadt, die Stollberger Straße entlang. Am Hause 84 (rechts) links dem Wegweiser »Greifenstein« folgen. Der Weg ist rot-weiß bezeichnet. Durch den Wald. Über eine Fahrstraße, die »Giftmehlbahn« genannt, weil früher hier Arsenik von der nahe gelegenen »Gifthütte« (jetzt Dynamitfabrik) befördert wurde. Gleich darauf zu einer zweiten Fahrstraße, diese nach rechts zu den Greifensteinen. (Siehe [26 a].)
Nach Ehrenfriedersdorf siehe [26 a].
Von der unteren Seite des Marktes aus rechts, den rot-gelben Marken nach durch das waldige Saubachtal zum Kalten Muff, auch Franzenshöhe genannt. Einfaches Gasthaus an der Straße von Geyer nach Wolkenstein gelegen, zum Dorfe Neundorf gehörig. Prächtiger Blick auf den Erzgebirgskamm. Die Straße links weiter über Falkenbach und Schönbrunn zum Bahnhof Wolkenstein.
Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.