Weiteres siehe Wanderung [29 a].

Von Aue mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

h) StollbergOberdorfBeutha (1¼ Std.) – Raum (20 Min.) – Meisterei (¼ Std.) – Prinzenhöhle (¾ Std.) – Stein (¾ Std.) – Hartenstein (20 Min.) – Raum (½ Std.) – Beutha (20 Min.) – Stollberg (1¼ Std.).

Wanderzeit: 5¾–6 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Stollberg. Hierher mit der Bahn.

Über Stollberg siehe Seite [224]. Vom Bahnhof durch die Bahnhofstraße zum Markt. Nun durch die Herrenstraße über den Marienplatz, die Schneeberger Straße entlang. Bei Landgrafs Restaurant rechts ab, auf der Teichstraße weiter, sie setzt sich als Dorfstraße durch Mittel- und Oberdorf fort. Wir kommen am Walkteiche vorüber und gelangen schließlich zum Bahnhof Oberdorf-Beutha. Nun links über die Höhe nach Beutha. An der Kirche vorüber, rechts in die Dorfstraße einbiegen. Später links die Straße nach Raum. Hier nimmt uns die Staatsstraße Lichtenstein–Hartenstein auf, die wir links einbiegend, ein Stück gehen. Dann beim Restaurant rechts auf einem Feldweg zur Meisterei.

Früher eine Scharfrichterei und Abdeckerei, jetzt gern aufgesuchter Gasthof mit Garten.

Nun links in den Wald bis zum Wegweiser »Prinzenhöhle«. Diesen Weg schlagen wir ein, er ist rot-weiß bezeichnet. Wir kommen zu einer Waldblöße, auf dem dem verstorbenen Fürsten von Schönburg-Waldenburg ein Denkstein errichtet worden ist. Auf unsern Weg zurück. Prächtiger Buchenwald nimmt uns auf, der »Knoblochberg« genannt, was zu Zeiten auch mit den Geruchsorganen wahrzunehmen ist. Der Weg geht immer abwärts, zuletzt etwas steil. Wir halten uns links und kommen zum Forsthaus (auch Schankbetrieb). Hübsche Ausblicke auf das jenseitige Muldenufer mit dem Dorfe Wildbach und der Isenburg-Ruine (siehe vorige Wanderung). Nun durch den herrlichen Wald auf felsigem Steig hinab zur Prinzenhöhle. (Siehe Wanderung [28 g]).

Wir gehen nun weiter talabwärts zur Zwickauer Mulde und am rechten Ufer derselben nach Stein mit dem altehrwürdigen Schlosse.

Das Dörfchen zählt 110 Einwohner. Das Schloß, hoch auf dem Felsen thronend, gibt dem Orte ein überaus malerisches Ansehen. Es gehört der Herrschaft Schönburg-Waldenburg und dient jetzt zu Wohnzwecken für Beamte. Die Besichtigung ist gestattet. 194 Stufen hinauf auf den alten Hauptturm, der einen schönen Ausblick gewährt. Burgverlies, Ruine der Burgkapelle, Verteidigungsgalerie, 32 m hoher Eckturm.