Dieser 32 Meter hohe Aussichtsturm, ein Werk des Chemnitzer Bismarckvereins, wurde am 24. Mai 1906 eingeweiht, die Höhe des Hügels beträgt 375 m ü. M. Die Aussicht ist prächtig. Orientierungstafeln auf dem Turm geben die Einzelheiten an. Bei Abwesenheit des Turmwärters erhält man den Schlüssel im Bismarckschlößchen (10 Pfg., Kinder 5 Pfg.).

Man versäume nicht, auch die herrliche Aussicht vom Bismarckschlößchen zu betrachten. Man geht am Ende des Gartenlokals außen am Zaun nach links aufwärts. Unter uns das langausgedehnte Röhrsdorf, am Horizont Oberfrohna und Limbach. Nach links: die Forsten von Rabenstein und der Totenstein. Weiter die Rabensteiner Kirche und Reichenbrand, darüber das alte Schachtgebäude von Mittelbach. Weiter: Kohlenrevier von Lugau-Stollberg.

Von Röhrsdorf nach rechts: Leipziger Straße, Wittgensdorf, Rochlitzer Berg, Chemnitztal (rechts hinter der Bahn), die Sechs Ruten (Wald).

Vom Bismarckturm zurück zur Endstation der Straßenbahn Borna und zur Stadt.

c) SchloßteichinselKüchwaldSaubornwegBismarckturmEndstation der Straßenbahn Borna.

Wanderzeit: 1 Std. 20 Min.

Ausgangspunkt: Markt.

Bis zum Rundteil wie unter [a] und [b]. Nun den Saubornweg nach links ab. Über den Saubach (eine Anzahl kleiner Teiche). Wie unter [5 a] bis zur Leipziger Straße. Auf dieser nach rechts, am städtischen Schulgarten vorüber. Dorf Borna, oberer Teil. Am »Grünen Hof« vorbei, Straße führt stark aufwärts. Beim Wegweiser links ab zum Bismarckturm (siehe oben).

Von diesem nach der Endstation der Straßenbahn Borna und zur Stadt zurück.