d) Schloßteichinsel – Küchwald (½ Std.) – Borna (½ Std.) – Glösa (25 Min.) – Scheibe (25 Min.)
Bis zum Ende der Cottaschneise wie unter [5 b]. Nun am Stangenzaun wenige Schritte nach rechts, dann den Weg links auf die Fahrstraße. Diese hinab. In zirka 8 Minuten gelangen wir nach Borna. Am Gasthof »Bornaer Schmiede« vorbei. Unterhalb desselben Wegteilung. Wir folgen dem Wegweiser »Glösa«. Am Gasthaus »Blankenburg« und den großen Sandgruben vorbei. Die 9 m tiefen mächtigen Sandlager, aus Lehm, Kies und Sand geschichtet, liefern reichliches Material. Gasthaus Erholung. Dann über die Chemnitz-Brücke. Gasthof Blankenau. Dorf Glösa.
Glösa, Furth, Borna, Heinersdorf und Draisdorf bildeten bis zum Jahre 1829 den Ort Blankenau, an dessen Vorhandensein nur noch der Name des Gasthauses erinnert. Einen Anziehungspunkt, besonders für Maler, bildet die liebliche Glösaer Kirche, ein uraltes Gotteshaus, einst dem heiligen Jodokus geweiht.
Von der Pfarre, dem Ruhesitze des letzten Abtes des Chemnitzer Benediktinerklosters v. Schleinitz, reizende Ausblicke.
Vom Gasthause Blankenau links die Straße aufwärts nach Furth, an den Gasthäusern Weilburg und Schweizerhof vorüber bis zum Tiergarten Scheibe, Endstation der Straßenbahn. Mit dieser nach dem Stadtinnern zurück.
Ein anderer Rückweg vom Gasthaus Blankenau ist folgender: Zunächst die Fahrstraße nach links, bei der eisernen Brücke rechts, über die Chemnitz, immer in derselben Richtung bis zum Güterbahnhof Furth. (Nicht links über die Brücke!) Nach wenigen Schritten den Weg rechts einschlagen. Auf dem von rechts kommenden Weg einige Schritte links bis zum Teiche. Bei diesem nach rechts, durch die Bahnbrücke. Bei der Wegteilung links den Schaftreibeweg hinauf, Überschreiten der Ringstraße, zum Festplatz mit der Küchwaldschänke, an der Schloßschule vorbei, nach der Salzstraße, nun entweder den Schloßberg hinab zum Schloßteich und zur Hartmannstraße oder die Salzstraße nach rechts zur Leipziger Straße, an die Straßenbahn.
e) Burgstraße – Landesanstalt – Crimmitschauer Wald – Bismarckturm – Borna – Küchwald – Schloßteich.
Wanderzeit: 2 Std. 20 Min.
Ausgangspunkt: Burgstraße. Haltestelle der Straßenbahn Friedhof-Altendorf.
Von der Limbacher Straße rechts ab, die Burgstraße hinauf. Vor uns die zahlreichen Gebäude der Landesanstalt für Blinde und Schwachsinnige. Beim Eingange zu derselben rechts, die Flemmingstraße hin. Hübsche Blicke auf Chemnitz und die, die Stadt umgebenden Höhen. Die »Kessellage« der Stadt tritt deutlich hervor. An der staatlichen Frauenklinik mit Mütter- und Säuglingsheim vorüber. Dahinter ein querkommender Weg. Diesen links, auf die Waldecke zu. An dieser geradeaus weiter. Rechts Kiefern und Birken. Wegteilung: links. In den Wald, bergab. Querkommenden Waldweg links. Wegkreuzung: Links. Weg biegt nach rechts. Über eine Brücke. Nicht links oder rechts abgehen. Rechts über einen Steg. Dahinter Wegteilung: links. Einige Stufen hinauf zum Teiche. An diesem nach links bis zur Teichecke, dann rechts am Teiche hin. Weg schlängelt sich. Wegteilung: links. Querkommenden Rasenweg überschreiten. Den wegweiserähnlichen Verbotstafeln »Reiten verboten« nach. Auf einen Promenadenweg. Diesen weiter. Nach Austritt aus dem Walde vor uns der Bismarckturm. Hübsche Blicke. Es folgt nun ein breiter Fahrweg nach links und dicht dahinter Straße. Wir gehen diese nach links. Die Straße macht eine Biegung, nach rechts auf den Turm zu, der in imposanter Größe vor uns steht. Vom Bismarckturm wandert man rechts hinab die Straße »Am Bismarckturm« nach Ober-Borna. Am Gasthof »Grüner Hof« links die Bornaer Straße ab. Durch das Dorf. Rechts die Straße aufwärts, an dem Gasthof »Bornaer Schmiede« vorbei. Immer in der Richtung bleiben. Durch den Küchwald nach dem Schloßplatz. Von hier aus entweder über den Schloßteich zur Hartmannstraße oder rechts auf einer Seitenstraße zur Leipziger Straße und somit zur Straßenbahn.