»En Garten hatt ihr?« machet der Lindnerfried weter, »ich dacht, weß Gott, ihr hätt de Riesenburg mitenaner gekaft, esu grußbrudig kommt ihr geloffen!«
Nu ging de Ausfrogerei natirlich esulang fort, bis dr Fried alles wußt. »Dos Häusel is schie!« dos saht er aa, »do könnt ihr Hühner, Kuhnickeln, Ziegn un sinst wos neisperrn!«
»Na«, saht der Schindler-Oskar, »ene Menageriebud soll das fei net warn!« Der Lindnerfried but sich aa, emol mit nauszulafen, oder er hatt noch e Tröppel Bier drine in sen Glos stiehe, un weil er saht: »Eier Garten reißt eich net aus«, da daurets aa net lang, soßen se mit in dr »Sonn« an runden Tisch, un wie der Lindnerfried sei Gitarr harnahm un sen Walzer machet, do war der Garten ewing aus'n Gedanken gekomme.
's mocht epper üm neune sei, – draußen warn schie die Latern agezünd, – do fuhl dan Brüdern ei, weswagn se engtlich derhem fortwarn. Der Oskar saht ewing klälaut zun Bruno: »Du nimmst doch emol das Grobzeig mit ehäm zu dir?« Oder do kam er schlacht aa: »Mei Alte is abn esu giftig wie deine; 'sma sei wies will, oder dos Gelump müssen mer erscht vollst nausschaffen!«
Na, 's half nischt, se mußten noch in Garten giehe, un der Lindnerfried ging aa miet. Wie se nauskame, marketen se zu ihr'n größten Schrack, daß der Garten un aa dos Häusel net zuzeschließen ginge. Wos sollten se nu machen? Der Lindnerfried schlug vir, mer möcht dos Zeig derweile in der »Grün Wies'« neistelln, dä die warn net weit dervu. Esu wursch aa gemacht.
In der Gaststub soß noch der Falk aus'n Feldschlössel un 's ging e gruße Unterhalting lus. Wie der Falk market, daß die dohaußen net weit von seiner Wertschaft en Garten hatten, logn natierlich dra, daß die net egal in der »Grün Wies'« eikehren sollten, un er lubet dos Gartel, wos er när konnt.
»Da hob'n Se aber e guts Geschäft gemacht, Herr Nachbar!« saht er, »esu e schiens eigerichts Gartel hoo ich bal noch gar net gesah!«