Der Bruno war über sei gute Fraa orndlich geriehrt und nahm sich hämlich vir, ne feinsten Rosenstock zu kafen, dan der Vögler in Garten hätt'.

An anern Tag im zwäe war in der »Sonn« e tüchtiges Labn. Epper sechs Manner soßen dorten mit Schaufeln un Spaten. Der alte Martin konnt sich net soot wunern, wie ne der Baßler-Max sogn tat, ar hätt's Bellevü gekaft, un se wollten dan Nochmittig ne alten Kegelschub wagreißen.

's machet e richtiges Aufsahe, wie die Karle nonner noch de Gartle zugn.

Der Oskar machet ewing vornewag. Wie er oder na an dan Garten kam, bliebn bal 's Maul aufstiehe. An der Tür dra hing e Schild, wu drauf stand: »Herzlich willkommen!« Un dann hing an en Pfahl in Garten drinne: »Proletarier aller Länder vereinigt euch!« Un wie sog dar Garten aus! E Sandweg war gemacht, do standn hübn und drübn lauter Rosenbaamle. Links und rachts war e Reih Beet, esu egal, daß mer soog, daß dos e Gartner gemacht hob'n muß. Aa der Bruno krieget bal de Maulsperr, wie er dos ganze Ding sog. Die anern Manner hob'n gerodnaus gebläkt.

»Nu«, saht der Max, »dos hobt ihr oder fein gemacht! Mir solln wuhl geleich mit Eizug feiern?!« Un nu hoot er e schiene Red gehalten un zuletzt ließ er die bäden Gartenbesitzer huch labn. Die anern schwenketen de Hüt un de Taschentichle un schriern wos se konnten.

In der »Grün Wies'« verstanden se dos oder wieder falsch, dä se kame wieder mit Bier agelangt, un weil esu viel gewinkt wurn war, brachten se geleich zwä Kasten. 's half nu alles nischt, der Bruno un der Oskar mußten se aa uf sich nahme. Se gucketen sich erscht e Fünkel im, dann gucketen se sich eaner aa, un dann sahten se när ewing klälaut: »Unere Weiber!« Weil nu oder in dan Garten noch nischt zon Sitzen dowar, wurn fix aus der »Grün Wies'« Stühl gehult un 's war e Labn wie in Sommer. Un weils nu bequamer war, ginge se zuletzt noch ins Feldschlössel un taten weiter feiern. När dos ene Schild schaffeten se wag, dä der Oskar saht: »War dos sieht, denkt, weß Gott, mir sei rut!«

Ime fünfe kam nu aa de Weibsen mit racht huhtueten Gesichtern. Su gescheit warn die bäden Mannsen nu doch, daß se nischt weter sahten, när dan en Trumpf spieleten se aus: »War dos Zeig bestellt hoot, ma's aa bezohln!« Do kame se oder bei ihrn Weibern an de richting! De Lina saht: »Mir warn schie zu dan Gald komme!« Und de Frida menet: »Do kriegt ihr abn emol verzehn Tog nischt wie Ardepeln un Fett, do sei mer of de Kosten!«

In weitern Verlaaf von dan Ohmd warn de Manner oder doch noch esu weit, doß se fruh warn, doß der Garten in Ordning war. Natirlich verstand sichs von salber, daß, dan Mannern ihrn Reden enoch, net alles esu war, wie sie's hätten hobn wolln; oder dos wollten se in anern Gahr aussitzen. Se hobn nu noch hie- und hargeredt, wos alles noch neimüßt, und zeletzt gings in der größten Harmonie ehäm. När der Fritz und de Paula macheten ewing derhinnerhar. –