E manichs sieht in Afang schener aus, wies dernoch werd. Esu is aa, wenn zwä Leit en Garten mietenaner hobn. In der erscht ging alles schie. 's ging net alles esu auf, wie se sich eigebild hatten. De Weibsen sahten dos läg an dünge. De Manner hatten oder die Asicht, de Weibsen hätten's versahe bein Harrichten. Oder dos mocht alles sei. Der erschte Verdruß kam von de Rosenstöckle. Der Oskar passet of jede Ros' auf. Un's war ne aa, als ob se racht obnahme täten beine.
Wie er oder emol ganz genau wagkrieget, daß de Salig-Paula ene Knosp' agesteckt hatt', die an Virmittig bestimmt noch an en Strauch gewasen war, dar of seiner Seit stand, da machet er emol e Bemerking von Rosen-Mausen. In setten Sachen war der Bruno kä Guter, ar ging nimmer mietn Oskar naus in Garten.
's Schlimmste sollt oder noch komme.
Ne Oskar sei Fraa war ne Katzen esu gut, un se hatt e Katzenviech, dos ihr viel Fräd machet. Weil nu de Katz alles hobn mußt, wur se e mol miet in Garten genomme. Nu weß mer net, gefuhls dar Katz überhaupt in dan Garten, oder hatt se Mäus' gespürt, korz, se gewöhnet sich aa, ellä in Garten ze giehe, wenn irsch passet. Nu fand emol ne Bruno sei Fraa ewos in ihrn Spinat, wos tudsicher net neigehört, wu mer oder genau wußt, daß e Katz drinne gewasen war. De Folgn warn, daß der Bruno emol ne Oskar areden tat, er tät net leiden, daß sei Fraa de Katz wieder mietbrächt. Der Oskar saht, 's gäb noch mehr Katzen of der Walt wie seine, ar sollt erscht emol beweisen, daß dos sei Katz gewasen wär. Der Bruno saht wieder, ar tät net warten, bis die Katz e Visittenkart dernabn hielegn tät; wenn er se wieder emol spüret, tät er se derschmeißen. Der Oskar ließ sich dos aa net ruhig gefalln: »Wogt der dos, du sollst mich erscht emol kenne larne!« Der Bruno freget'n noch emol: »Kimmt die Katz wieder in Garten?« Der Oskar oder saht drauf: »Die gehört bei mir zor Familie! Die breng ich miet, wie mersch paßt!« »Gut«, saht der Bruno, »do war ich mer anersch halfen!«
An nächsten Tog bracht sei Laafgung e Matz Bratter un Pfosten, und der Bruno bauet an seiner Seit von Gartenhäusel e Ding naa, wos en Stall net ganz uahnlich war. Un richtig.
An Nochmittig machet er sich nei in der »Wies« zum Ehrlich-Beck un kafet sich en Stamm Hühner. Wos nu kimmt, dos ka mer sich leicht denken. Die Hühner wußten net, wie weit ihr Garten ging un scharrten hüben un drüben, wie'sn passet.
Do kam nu der Zank un der Streit zu ken End. Der Oskar lief zuletzt zun Baumester Fischer un tat sich beschwern. Dar market, wie de Sach stand, weil er oder ken von sein Mietern eibüßen wollt, wos doch sicher gewurn wär, schicket er e paar Zimmerleit un die hobn mittn dorchn Garten en Zaun gemacht, daß när Ruh wur.
In Gartenhäusl wur e huche Bretterwand eigezugn, daß nischt mehr rüber un nischt mehr nüber konnt. Mer hätt doch nu denken müssen, dodermit wär der Zank aus der Walt geschafft! Oder nä, 's kam äs aus'n aner. Ne Oskar sei nächstes war, daß er sich Taubn aschaffet. Esu huch war nu der Zaun net, daß die Taubn net drüber konnten. Un der Bruno speiet Gift und Gall, wenn er emol ene of sein Grund un Buden sog. Ar konnt oder a kener beikomme, er mochts adrehe, wie er wollt.