b) BurgstädtTaurastein (20 Min.) – Markersdorf (40 Min.) – Schweizertal (20 Min.) – Burgstädt (45 Min.).

Wanderzeit: Reichlich 2 Stunden.

Ausgangspunkt: Bahnhof Burgstädt (s. [7 a]).

Vom Bahnhof die Bahnhofstraße hinab bis zum Kriegerdenkmal. Nun rechts die Mittweidaer Straße unter dem Bahnviadukt hinweg. Dahinter rechts, bei einer Villa eine Tafel »Mittweidaer Straße«. Hier halbrechts den Promenadenweg im Wettinhain weiter auf dem Fahrweg, der uns zum Taurastein führt.

Eine Felsgruppe, 340 m hoch gelegen, die eine weite Aussicht gewährt. Dabei Gasthaus und hübsche Parkanlagen mit Teich. Umfassender ist die Aussicht von dem neuen Taurastein-Turm, einer Verbindung von Wasser- und Aussichtsturm, im Jahre 1913 seiner Bestimmung übergeben. Die Höhe beträgt 39 m, der Turm ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen für die Gegend um Burgstädt. Von der Kuppel aus eine prächtige Fernsicht auf Erzgebirge und Niederland.

Vom Gasthause in gerader Richtung hinab zur Landstraße. Nun rechts weiter. Links Gasthof »Bellevue«. Der Weg bietet verschiedene Ausblicke. Das Chemnitztal wird nach und nach sichtbar. Rechts auf der Höhe eine weithin sichtbare 100jährige Linde. Das lang ausgedehnte Taura zieht sich hinab ins Tal. Am Gasthaus »Walhalla« sind wir bei einer Straßenkreuzung angekommen. Die Straße links geht direkt nach Schweizertal. Wir gehen erst über die Chemnitzbrücke, hinter der das Dorf Markersdorf beginnt. Vor uns liegt die Station Markersdorf-Taura, über der Bahn ist der Karolapark, eine bekannte Gartenwirtschaft, zu sehen. Nach Schweizertal benützen wir nicht die direkte Straße, sondern folgen dem Wegweiser »Weg n. d. Walde«. Wegweiser machen auf den verschlungenen Waldwegen auf verschiedene besondere Punkte aufmerksam, z. B. »Talblick«, »Schreckenstein«, »Ullrichsburg«, »Bärenhöhle«, »Hockstein«. Prächtige Ausblicke auf den schäumenden Fluß mit den seinen Lauf hemmenden mächtigen Rollblöcken, denen er jedenfalls seinen Namen Camenice, d. i. Steinbach, verdankt. Nun rechts über den Brückensteg mit der Aufschrift »Gasthaus Schweizertal« zur Talstraße. Diese rechts abwärts, an der Spinnerei C. A. Tetzner & Sohn vorüber zur Diethensdorfer Mühle mit Holzschleiferei. Wir wandern die Talstraße weiter, über den Eingang des Bahntunnels, unter der Bahnbrücke hinweg. Das Tal wird wieder enger und interessanter. Wir gelangen zur Nähfadenfabrik von H. Dignowity bei der Station Mohsdorf. Nun über die Brücke und zum Chemnitztal-Restaurant, prächtig gelegen und gern aufgesucht.

Zurück über die Brücke. Dem Wegweiser folgen, der Richtung »Mohsdorf-Burgstädt« angibt. Immer auf dem viel begangenen Fußweg bleiben, der am Gebüsch sanft zur Höhe führt. Beim Bahnwärterhaus über die Geleise, am Bahndamm entlang, die Mohsdorfer Landstraße kreuzen. Bei der nächsten Wegteilung nach rechts. Wir kommen zu den ersten Häusern von Burgstädt. Der Fußweg verbreitert sich links zu einer kurzen Straße. Bei der Straßenteilung links durch die Georgenstraße, weiter die Kaiser Wilhelm-Straße abwärts bis zum Hotel »Sächsischer Hof« und die Bahnhofstraße (links) aufwärts zum Bahnhof.

Rückfahrt nach Chemnitz.