Ungefähr zwei Minuten abwärts eine Laterne. Rechts ein herrschaftliches Gut. Wenige Schritte weiter abwärts Wegteilung. Rechts den breiten ebenen Fußweg weiter auf die Fahrstraße. Diese ca. 2 Minuten nach links, dann rechts weiter. Aussichtsreicher Weg. Der Weg senkt sich. Wegeteilung an der Waldecke: links am Waldrand abwärts. Bergauf und bergab, über drei Brücken und durch Wald. Links liegt der Wildpark des Geh. Kommerzienrates Vogel-Lunzenau. Unweit davon die Besitzung mit Park des Rentier Eben. Park kann nach vorheriger Anmeldung beim Gärtner (Grundstück Nr. 43) besichtigt werden. Eine Reihe Villen und Arbeiterwohnhäuschen folgen, bis wir zur Weberei und Papierfabrik Vogel gelangen. Eine Tafel am Eingang nennt die Namen der Besitzer des Etablissements. Am Fabrikgebäude hin auf die Königstraße und zum Markt von Lunzenau.

Lunzenau hat über 4000 Einwohner und ist seit 1838 Stadt. Hübsche Villen und freundliche Arbeiterwohnungen. Die schon genannte Papierfabrik und Holzschleiferei ist eines der größten Unternehmen auf diesem Gebiete. Weiter besitzt die Stadt an Industrie: Mechanische Webereien, Schuhmachereien, Strumpf- und Zigarrenfabriken.

Am Ende des Marktes rechts, über die Muldenbrücke. Bei der Wegteilung die breite Straße geradefort, allmählich enger, über die Bahn und zum Bahnhof Cossen.

Nach Chemnitz zurück.

e) BurgstädtHelsdorf (1¼ Std.) – Höllmühle (25 Min.) – Rochsburg (1 Std. 20 Min.).

Wanderzeit: 3 Std.

Ausgangspunkt: Bahnhof Burgstädt.

Die Bahnhofstraße hinab bis zum Kriegerdenkmal, links die Augustusstraße weiter, die sich in die Albertstraße fortsetzt. Bis Albertstraße Haus Nr. 12. Nun nach rechts zum Markt. Dann links durch das alte Turmtor zum Kirchhof. Links an der Kirche hin. Nach Verlassen des Friedhofes die Stufen hinab nach Burkersdorf. Rechts über die steinerne Brücke bis Restaurant »Börse«. Links weiter zur Wegteilung. Die Wegsäule zeigt uns die Richtung nach Helsdorf. Dem Wege, ohne nach links oder rechts abzugehen, folgen bis zu einem mit Pappeln bepflanzten Weg. Auf diesem nach rechts. Bei der nächsten Wegsäule wiederum der Angabe »Helsdorf« folgen. Der Weg geht in den Rochsburger Forst. Nach Verlassen desselben macht der Weg einige Bogen. Im Tale wird Chursdorf sichtbar. Wir kommen nach Helsdorf.

Die Ableitung des Namens von Hel, der alten germanischen Göttin der Unterwelt, ist nicht begründet. Vielleicht hängt der Name mit dem der Höllmühle zusammen.