Das eigentliche Dorf befindet sich rechts von unserem Wege. Dieser geht erst etwas bergab, steigt aber dann wieder an und führt in den Wald. Nach kurzer Waldwanderung Wegteilung. Wir bleiben in der alten Richtung und gehen den mittelsten Weg weiter im Walde abwärts. Nach wenigen Minuten erneute Wegteilung. Unser bisheriger Weg biegt scharf nach rechts. Wir gehen links hinab durch den Hohlweg zur Höllmühle.
Ein Idyll voll echter Mühlenpoesie. Gewaltige Linden, lauschige Lauben, auch Gelegenheit zum Gondelfahren auf dem ansehnlichen Zuflußteiche.
Wir gehen nun durch das Gehöft hinab in den Wald. Links ein Steinbach. Der Weg führt uns zu dem Bache hinab. Wir überschreiten zwei Brückchen, ein kühler Waldgrund nimmt uns auf. Mit dem Höllmühlenbach wandern wir bis zu seiner Mündung in die Mulde. Am anderen Ufer bemerken wir die Wollspinnerei Amerika. Gehört zum Dorfe Arnsdorf und ist eine der bedeutendsten Baumwollspinnereien Sachsens.
Nun an der Mulde nach rechts, dem Flusse folgend. Eine prächtige Wanderung, befinden wir uns doch an einer der schönsten Strecken des Muldentales. Bei Wegteilung links am Flusse weiter. Nach ungefähr 20 Minuten an unserem Wege links eine Fichte, angeblich über 200 Jahre alt. Wir gelangen zu den »Pferdeställen«, mächtige bis 60 m hohe Felsen. Der Name stammt aus dem 30jährigen Kriege, in dem die Bauern der umliegenden Dörfer ihre Pferde hier verborgen hielten. Bald sehen wir auch das Dorf Rochsburg mit dem stimmungsvollen Kirchlein. Über die Drahtseilbrücke (Brückengeld!). Nun rechts am Ufer weiter, langsam ansteigend. Bei der Wegteilung nach rechts empor zum Gasthaus zur Rochsburg, dicht bei der Burg.
f) Rochsburg – Berthelsdorf (1 Std.) – Hohenkirchen (20 Min.) – Cossen (20 Min.).
Wanderzeit: 1 Std. 40 Min.
Vom Schlosse hinab zur Mulde und über die Drahtseilbrücke. Links weiter, immer am Flußufer hin. Nach ¼ Stunde über eine kleine Brücke. Nach Überschreiten, bei der Wegteilung, links weiter, bis zur Einmündung des Brausetalbaches. Immer am Flusse weiter. Bei der Wegteilung beliebigen Weg einschlagen, da sich beide Wege wieder vereinigen. Durch Gebüsch. Wiederum Wegteilung, rechts hinauf, nach einer Minute erneute Teilung, nun links. Wir sehen eine Eisenbahnbrücke und rechts daneben die Amtmannskluft, eine hervorstehende Felsgruppe. Unser Weg überschreitet ein Bächlein und geht scharf rechts bergauf, nach 2 Minuten links hinauf. Nach weiteren 1–2 Minuten geht ein schmaler Fußweg links durch den Busch zur Amtmannskluft. Nach einem Rochsburger Amtmann benannt, der sich hier von der Höhe hinab in die Mulde gestürzt haben soll. Der Felsen gewährt einen Blick ins Muldental. Wir gehen den Fußweg zurück bis zu unserem Wege und weiter bergan. Wenige Minuten nach Verlassen des Waldes verändert unser Weg seine Richtung nach rechts. Durch eine mit Pflaumenbäumen bepflanzte Straße gelangen wir nach Berthelsdorf. Wir bemerken zunächst das Rittergut, der Familie v. Wilucki gehörig. Der Teich bleibt links. Wir gehen an ihm entlang. Bei Haus 23 teilt sich der Weg. Wir folgen dem Wegweiser links hinauf nach Hohenkirchen, das wir in 15 Minuten erreichen. Die Kirche lassen wir links und gelangen zum Gasthaus »Heiterer Blick«. Ein Wegweiser zeigt uns den Weg nach Göritzhain, wir folgen ihm nach rechts abwärts. Nach knapp zehn Minuten teilt sich der Weg. Wir gehen links auf die breite Landstraße und auf dieser rechts hinab zum Bahnhof Cossen.
Rückfahrt nach Chemnitz.