Hinwege.

a) SchlachthofZeisigwaldschenke (½ Std.) – Lichtenwalde (1½ Std.)

Wanderzeit: 2 Std.

Ausgangspunkt: Straßenbahnhaltestelle Schlachthof.

Vom Schlachthof links die Frankenberger Straße entlang, rechts die Gellertstraße weiter auf die Dresdner Straße. Diese nach links. Die Forststraße weiter bis zum Eingang in den Zeisigwald. Entweder direkt zur Waldschenke auf dem Promenadenwege neben der Forststraße oder auf einem der unter 8 angegebenen Wege.

Von der Waldschenke in bisheriger Richtung weiter. Bei der sechsfachen Wegteilung geradeaus, den weißen Marken folgend bis zum querkommenden Grenzweg, auf diesem nach links. Wegteilung: wir gehen nach links. Bei der nächsten Wegkreuzung: in bisheriger Richtung weiter bis auf die Landstraße. Diese einige Schritte rechts bis Kilometerstein 22,835. Nun von der Straße ab nach links. Bald eine Wegteilung, wir gehen nicht links hinab, sondern den breiten Weg fort. Es folgt rechts ein Steinbruch; nun links hinab bis zu Abteilungspfählen 69/70. Rechts, den ebenen Waldweg weiter. Nach ca. 4 Minuten Wegteilung, links weiter. Ueberschreiten zwei schmale Schneisen. Nach ca. 8 Minuten kommt ein Fahrweg von rechts. Bei einer Schneise Abteilungspfahl 67. Nach 4 Minuten Abteil. Nr. 65/66 (an Bäumen!). Hier Wegkreuzung, links im Walde abwärts. Nach ca. 5 Minuten ändert sich unser Weg in einen Fußweg und biegt nach rechts. Wir kommen an den Grenzsteinen 181–185 vorüber, über einen etwas feuchten Wiesenstreifen und kommen an Feld. An diesem rechts hin, an der Feldecke links hinauf. Die Telephonleitung gibt uns die Bahn an. Auf diese zu. Zwei Bahnwärterhäuschen. Zwischen beiden über die Bahn. Weg geht ins Tal hinab, über einen Bach. Wegteilung: rechts. Nach ca. 20 Minuten auf die Landstraße und diese nach rechts in ebenfalls 20 Minuten nach Dorf Lichtenwalde. (700 Einwohner.) Wir kommen am Kriegerdenkmal vorbei. Gutsgebäude des Rittergutes Lichtenwalde. Die Stallungen können gegen Abgabe eines Trinkgeldes besichtigt werden. Brauerei und Gasthaus Lichtenwalde links. (Weitere Einkehrgelegenheiten: Bienenstock, Kürschners Restaurant, Schloßmühle.)

Nun zum efeubekränzten Portal des Schloßparkes. Die Ahornallee führt direkt zur Westfront des Schlosses. Falls die rotweiße Barriere geschlossen ist, darf die Allee nicht begangen werden. Der herrliche Park mit seinen Statuen, Wasserkünsten, Schmuckplätzen, Alleen, ist nach dem Muster der Gärten in Versailles angelegt. Wir gehen zunächst auf der breiten Lindenallee, der »Großen Allee« nach links bis zum Ende. Der Ostflügel des Schlosses mit der Freitreppe und schönen Teppichbeeten zeigt sich. Ein Vorsprung gestattet herrliche Ausblicke auf die Augustusburg und das liebliche Braunsdorf.

20 Stufen hinunter. (Ein Zickzackweg führt links in 5 Minuten zur Schloßmühle hinab.) Wir gehen rechts weiter zum Konzertplatz. Hier finden in den Sommermonaten regelmäßig Sonntags- und Mittwochs-Konzerte statt. Weiter zum Schwanenteich, mit 2 Fontänen und chinesischem Schwanenhäuschen. Wir gelangen weiter zum Kastanienstück, inmitten eine antike Vase mit Steinbänken. Drei schmale Lichtungen (Durchhaue) bieten prächtige Aussicht. Dann zum »Englischen Stück«. Hübsche terrassenförmige Gartenanlage. Zuletzt bei den antiken Vasen das Parkende. Wir gehen einige Schritte vom Ende zurück und die Stufen hinab, links; dann rechts weiter zu den beiden Pavillons mit den Wasserkünsten hinab. Sieben Fontänen, die mittelste der »König« genannt und wasserspeiende Krokodile.