Dorf mit 450 Einwohnern, 539 m hoch gelegen. Mit seinen Nachbarorten Bärenfels und Bärenburg hat sich Kipsdorf infolge seiner geschützten Lage inmitten prächtiger Waldungen zu einer stark besuchten Sommerfrische entwickelt, die auch verwöhnten Ansprüchen zu genügen vermag. Auch als Luftkurort, der sich bis 750 m Höhe erstreckt, wird Kipsdorf gern gebraucht. Neuerdings auch als Wintersportplatz beliebt. 1913 waren über 10000 Gäste hier. Zahlreiche Gasthöfe und Pensionen.

Vom Bahnhof im Tale aufwärts zum Hotel Halali. Rechts weiter über die Rote Weißeritz auf einer Holzbrücke. Dann links den Bahnhofssteig hinauf nach Bärenfels.

2 km von Kipsdorf entfernt, 750 m hoch gelegen.

Oben in Bärenfels Rechtsbiegung der Straße und bald darauf Wegteilung bei einem Wegweiser. Wir gehen links, die sogenannte Böhmische Straße. Im Anfang Wald und Häuser von Bärenfels. Der Weg steigt fortwährend an, führt durch Wiese und bringt uns nach Schellerhau.

In der ganzen Dorfanlage mit seinen weit verstreuten Häusern ein echtes Erzgebirgsdorf. 762 m hoch. Altertümliche Kirche. Sommerfrische. Nordwestlich des Dorfes ist der Bärenfelser Spitzberg zu sehen.

Die Straße ohne links oder rechts abzugehen immer auf den Wald zu. In diesem immer in derselben Richtung weiterwandern bis auf die querkommende Straße nach Altenberg. Bei Stein 5,1 teilt sich der Weg mehrfach. Wir folgen dem Wegweiser »Rehefeld«, nach rechts. Auf der schönen Straße wandern wir bis Kilometerstein 3,0. Nun achtgeben! Unweit des Steines geht rechts ein schmaler Weg, mit Wegweiser »Rehefeld« bezeichnet, ab. Auf diesem wandern wir bis zum »Gasthaus Rehefeld«. Wir sind auf der Straße angelangt und wandern auf dieser nach links durch das Dorf Rehefeld-Zaunhaus.

Anmutig im Tale der Wilden Weißeritz zerstreut gelegenes Dorf mit einem Jagdschloß des ehemaligen Königs. Es wurde 1869 im Schwarzwälder Stil erbaut. Königin Karola bescherte Baupläne und Projekt ihrem Gemahl als Weihnachtsgeschenk. Die Einrichtung des Schlößchens ist einfach aber behaglich. Die Kapelle entstand 1879.

Wir wandern die Straße aufwärts. Hinter dem letzten Hause über eine Brücke. Immer die breite Straße weiter, zur Rechten die Wilde Weißeritz. Vor uns einzelne Häuser von Kalkofen. Unsere Straße gelangt an ein Wildgatter. Am Zaune nach rechts weiter. Wir kommen zum Gasthaus »Schanknahrung« und zum Forsthaus Kalkofen. Hinter ersterem ein Kreuz. Dort über den Bach. Von diesem gehen wir ca. 100 Schritte bis zu einem rechts abgehenden, blau-weiß-blau bezeichneten Weg. Diesen weiter gehend erst über Wiese, dann durch Wald bis zu einem Holzweg (etwas zerfahren). In der bisherigen Richtung weiter, über eine Brücke und zur Brettschneidemühle Löwe. An dieser links vorüber. Die Weißeritz überschreiten. Die Straße aufwärts. Auf eine querkommende Straße. Diese nach links bis zum Wegweiser »Nach Kalkofen«. Geradefort zum Niklasberger Kreuz. Herrliche Ausblicke in das Niklasberger Tal. Bei der mehrfachen Wegteilung geradeaus, beim Kreuze vorüber und auf dem Fußweg hinab nach Niklasberg, Station und Stadt.

540 m hoch gelegenes Bergstädtchen (Station 718 m) mit 600 Einwohnern. Bergbau ist nahezu erloschen. Gasthaus, Rathaus.