Aufstieg zum Warteck. Vom Markte 25 Min.

Prächtiger Aussichtspunkt, 743 m hoch gelegen. Herrlicher Blick auf den Erzgebirgshang und auf das böhmische Mittelgebirge, besonders auf den Milleschauer und den Teplitzer Kessel. Von der Bahn Klostergrab–Moldau sieht man drei übereinander liegende Abteilungen.

An Kirche und Schule links vorbei. Hinter der Kirche links hinauf, ca. 2 Minuten, dann nach rechts. Vor dem letzten Hause nach links in Richtung des Bahntunnels. Diesen durchgehen und steil hinauf nach dem Hochwald. Durch diesen und halbrechts hinauf zum Aussichtsgerüste des Wartecks.

Von der Station (½ Std.): Über die Geleise und ihnen rechts nach. Ein Wegweiser ist weithin sichtbar »Aufstieg zum Warteck 1,5 km«. Den blauweißen Markierungen nach. Der Weg trifft mit dem oben beschriebenen nach dem Bahntunnel zusammen. Steil hinauf. Durch das Hochwaldstück, vor dem niedrigen Wald halbrechts hinauf zum Aussichtsgerüst.

Zurück zum Markt. Dann auf der Straße nach Neustadt, einem 300 Einwohner zählenden Dorfe. Nun hin auf schöner Landstraße nach Bahnhof Moldau. Nach einer Stärkung im »Fischerhaus« oder »Tourist« fährt man über Bienenmühle nach Freiberg und von da nach Chemnitz zurück.

Rüstige Fußgänger können die Wanderung durch einen Besuch des »Stürmer« erweitern. Die Wanderzeit von Niklasberg nach Moldau würde dann 2¼ Stunde betragen. Der Blick ist ähnlich wie der vom Warteck. Vom Markt in Niklasberg auf der Hüttengrundstraße bis zum Ende des Städtchens, dann rechts einen Weg ab, der im großen Bogen auf den 869 m hohen bewaldeten Stürmer führt. Dann nach Neustadt und auf der Straße nach Bahnhof Moldau.

c) MoldauNiklasberger Kreuz (1¼ Std.) – Eichwald (1¼ Std.) – Teplitz (Straßenbahn) – Mariaschein (Bahn) – Mückentürmchen (1½ Std.) – Zinnwald (2¼ Std.) – Altenberg (1 Std.) – Kipsdorf (2¼ Std.).

Wanderzeit: 2 Tage.

Ausgangspunkt: Bahnhof Moldau. Hierher mit der Bahn über Freiberg–Bienenmühle. Bahnfahrt möglichst schon am Vorabend.

1. Tag: Vom Bahnhof Moldau rechts hinauf zum Gasthaus Fischerhaus. Von hier nach links aufwärts zum Kasernengebäude der österreichischen Zoll- und Bahnbeamten. Hier sogleich nach links und den Waldfahrweg. Über die Bahn. Am Waldrande rechts hin, allmählig dem Oberlauf der Wilden Weißeritz entgegen. Links sehen wir das Forsthaus Kalkofen. Der Wald tritt später rechts etwas zurück. Rechts zwei einzelne Fichten. Nun links ein Fahrweg nach Kalkofen und Rehefeld, dann rechts ein Fußweg nach Station Neustadt; gleich darauf zeigt ein Wegweiser den Fahrweg nach Kalkofen. Nun geradefort, auf dem rechten Hang des Weißeritztales hinauf zum Niklasberger Kreuz. Herrliche Blicke in das Niklasberger Tal und das böhmische Mittelgebirge. Vierfache Wegteilung. Geradeaus am Kreuz vorüber steil den Fußweg hinab nach Niklasberg. Wir gehen jedoch nicht bis ins Städtchen selbst, sondern nach kurzer Wanderung nach links zu einem zweiten Kreuze an der Straße. An diesem vorüber und auf prächtiger Waldstraße fort. Endlich über die Bahngeleise und zum Bahnhof Eichwald (570 m hoch).