18. Auf dem östlichen Kammweg ins Natzschungtal.

Ein Ablaufen des ganzen Kammweges ist nicht zu empfehlen, da er zum größten Teile auf aussichtslosen Waldstraßen läuft und leicht eintönig wird. Einzelne Stücke zu begehen kann allerdings nur angeraten werden. Die folgende prächtige Waldpartie mit dem anschließenden Besuch der schönsten Punkte in der Umgebung von Olbernhau wird viele Freunde finden. Das einheitlich durchgeführte Zeichen ist ein vierzinkiger Kamm im weißen Felde. (

).

MoldauNiklasberger Kreuz (¾ Std.) – Neustadt (½ Std.) – WillersdorfFleyh (2 Std.) – Göhren (1¾ Std.) – Bad Einsiedel (1¼ Std.) – SeiffenOlbernhau (2 Std.) – Bruchberg (1 Std.) – Sophienstein (35 Min.) – Stößerfelsen (½ Std.) – Gabrielahütten (½ Std.) – NatzschungtalKallichReitzenhain (3 Std.).

Ausgangspunkt: Bahnhof Moldau.

Wanderzeit: 2 Tage. Möglichst am Vorabend der Wanderung nach Moldau fahren. Nur für sehr rüstige Wanderer.

1. Tag: Wanderzeit ca. 8 Stunden. Vom Bahnhof Moldau zum Niklasberger Kreuz wie unter 16 c. Nun den Kammzeichen folgend, beim Wegweiser rechts. Eine zweite Wegteilung folgt nach wenigen Schritten: links den Feldweg zum Wald hinauf. Der Weg geht über die Höhe und gewährt prächtige Blicke. Wir gelangen schließlich nach ca. 20 Minuten auf die Landstraße und diese folgend nach Neustadt hinauf.

Im Dorfe Wegkreuzung. Wir gehen in derselben Richtung weiter. Dem Wegweiser »Willersdorf« folgen. Außerdem geben uns Kammzeichen und blau-weiß-blaue Marken den Weg an. Wir gelangen in den Wald. In diesem Wegteilung: scharf rechts. Nach Verlassen des Waldes nach Willersdorf. Wir sind im Quellgebiet der Flöha (böhm. Fleyh) angelangt. Abwärts durch das Dorf, an der Kapelle vorbei. Kurz darauf Wegteilung: links weiter. Am Walde links hin. Dann auf Feldwegen hinab nach Fleyh.