Reizend gelegenes Dorf mit 540 Einwohnern. Unweit des Dorfes ist die Quelle der Flöha. Die alte interessante Holzkirche stammt aus dem Jahre 1653.

Am Gasthof zur Sonne gehen wir links über die Brücke. Straßenteilung: die Talstraße bis zum Dorfende hinab. Bei der Brettmühle links von der Talstraße ab. (Man lasse sich nicht von den Entfernungsangaben einer Wegtafel täuschen!) Durch ein Wildgatter. Der Weg teilt sich, links weiter. Durch den Wald. Kreuzen eines breiten Wirtschaftsstreifens, der sogen. Allee. (Auf ihm kämen wir rechts zum Jagdschloß Lichtenwald, links nach Forsthaus Georgshöhe.) Wieder durch Wildgatter. Immer auf unserem Weg bleiben! Rechts folgt der recht wasserarme »Schwarze Teich«. Hier entspringt der Rauschenbach. Nach Austritt aus dem Walde zum Forsthaus Göhren, sehr einsam gelegen. Hier verlassen wir den Kammweg. Hinter dem Forsthaus scharf rechts, dem Wegweiser folgend, immer geradeaus auf markiertem Waldweg nach Bad Einsiedel.

Kleiner 753 m hoch gelegener Kurort. Eisen- und schwefelhaltige Quelle. Kurhaus, Badehaus und Wirtschaftsgebäude gleichen einem alten Bauernhofe. Die Lage inmitten der herrlichsten Wälder, die reine Höhenluft veranlassen viele, den Ort zu klimatischen Kuren zu benutzen. 3 Minuten westlich davon liegt an der Straße, am Waldrand, das Kurhaus Heidelberg. 759 m hoch. Vielbeanspruchte Sommerfrische.

Vom Kurhaus Heidelberg, den blau-gelben Marken folgend, die Straße nach Seiffen hinab. Nach ungefähr 2 Minuten den Feldweg rechts ab. Er führt am Berghang durch die Häuser von Heidelberg. Am Gasthaus zur Glashütte vorbei. Dahinter Wegteilung. Dem Wegweiser folgend nach links abwärts. Unten zwischen zwei Gütern hindurch, immer in derselben Richtung fort nach Seiffen.

Dorf mit 1600 Einwohnern. Sitz der sächsischen Spielwarenindustrie. Fachschule. Man sehe sich, nachdem man Erlaubnis erhalten, ein Drehwerk an, z. B. bei Herrn Hermann Hetze oder Oswald Zeidler. In der Nähe Seiffens die Binge, eine Erinnerung an den ehemaligen Zinnbergbau.

Die Straße nach Dittersbach schneiden wir halbrechts und folgen dem Wegweiser Niederseiffenbach. Nach ca. 10 Minuten Wegteilung links, den rotgelb bezeichneten Spitzbergsteig weiter. Einzelne Häuser von Niederseiffenbach. Der Weg führt in den Wald bis zu einer vierfachen Wegteilung. Halblinks steil hinab ins Tal der Flöha. Nun nach links, am Gasthof vorüber, rechts über die Flöhabrücke, zur Station Schweinitzthal.

Nun die Talstraße nach Oberneuschönberg.

Dorf mit 1450 Einwohnern, in nächster Nähe ausgedehnter Waldungen gelegen, daher gern als Sommerfrische aufgesucht.

Die Talstraße weiter nach Kupferhammer-Grünthal.