Nach Besichtigung des Schlosses, das Tor verlassend rechts durch die Stadt, abwärts an den Gasthäusern Lehngericht und Weißer Hirsch vorüber. Die Poststraße rechts weiter. Nach knapp 5 Minuten links den »Hohlweg« hinunter, der uns auf die Fahrstraße bringt. Diese immer weiter bergab nach Dorfschellenberg. Unterhalb des Gasthauses teilt sich der Weg. Wir gehen rechts in Richtung »Leubsdorf« aufwärts. An Kirche und Friedhof vorbei. Dann ins Flöhatal hinab. Nun kurz nach Kilometerstein 2,6 links auf die Leubsdorfer Spinnerei zu. Am Tore den Fußweg links am Zaune hin. Der Weg bringt uns an prächtigen Wald und geht immer an der Flöha abwärts. Durch die Eisenbahnbrücke. Rechts ein Haus mit Scheune. Wegteilung: beide Wege vereinigen sich nach ¼ Stunde wieder. Wir gelangen nach Hohenfichte. (Wanderung 13). Rechts über die Flöha nach Metzdorf. Die Fahrstraße weiter bis zum Gasthaus Waldpark. Bei der Station Metzdorf die Bahn (Hetzdorf–Eppendorf) überschreiten. Über die Höhe. An der Parkettfabrik vorbei. 5 Minuten darnach rechts dem Wegweiser folgend vom Talweg ab und einen Fußweg bergan. Wegteilung: rechts weiter. Auf der Höhe bei Abteilung 99 scharf nach links den Waldweg weiter. Der reizende Weg bringt uns zur Hetzdorfer Bastei. (Wanderung 13).

Nach Genießen der prächtigen Aussicht ein Stückchen zurück und in der alten Richtung hinab. Über die Bahn, durch Felder, an den Wald. Nun links weiter. Durch die Wattefabrik. Über die Flöhabrücke. Wir gelangen zu Bahnhof Hetzdorf. Dahinter über die Brücke, dann rechts den Weg bis zum Beginn an Falkenau. Hier über das Geleise der Bahn nach links. Durch die Ziegelei. Immer auf dem Fußweg bleiben bis zur Station Falkenau. Linie Chemnitz–Dresden.

Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

c) GablenzSchere (1¼ Std.) – Kunnersdorf (1¼ Std.) – Kunnerstein (½ Std.) – Augustusburg (½ Std.).

Wanderzeit: 2½ Std.

Ausgangspunkt: Endstation der Straßenbahn Gablenz.

Nach Verlassen der Straßenbahn die Straße immer weiter. Sie steigt allmählich an bis zum Gasthof Adelsberg, volkstümlich unter dem Namen »Schere«. Die Straße bietet nun schöne Ausblicke, besonders auf Lichtenwalde, Frankenberg und Sachsenburg. Bei Kilometerstein 6,1 Wegteilung. Wir folgen dem Wege halbrechts nach Kunnersdorf. Einen Feldweg überschreiten. Zur Waldecke. Grenzstein 107. Vierfache Wegteilung: Geradeaus, also nicht in den Wald. Erst noch kurze Zeit am Waldrande hin und dann geht es in den Wald hinein. Etwas steil abwärts. Der Wald führt den Namen der »Schwarze Wald«, wird vom Volke aber das »Rauche Gebiet« genannt. Wir gelangen auf die Sternmühlen-Tal-Straße. Diese nach links abwärts bis zur Wattefabrik in Kunnersdorf. Das Dorf beginnt in wenigen Minuten. Bei Haus Nr. 13 gehen wir rechts weiter durch das Dorf. Prächtiger Blick auf die Augustusburg. Beim Gasthof überschreiten wir links die Zschopaubrücke. Etwa 1 Minute dahinter rechts weiter, am Bahndamm empor und die Bahn überschreiten. Nun den Fußweg, der mit Stangengeländer versehen ist, aufwärts. Oben kommen wir durch Felder auf einen Feldweg. Diesen rechts hinauf nach dem Walde. Im Walde teilt sich der Weg. Rechts weiter und auf dem gebräuchlichen Kunnerstein-Weg nach rechts. An der Luthereiche vorbei zum Kunnerstein. (Seite [157]).

Zur Augustusburg führen verschiedene Wege. Wir gehen am Gasthaus Kunnerstein zunächst rechts abwärts. Bei der nahen Wegteilung links hinauf, den rot-gelben Marken folgend. Nach ca. 15 Minuten teilt sich die Straße, links die Waldstraße aufwärts, den blau-weißen Marken nach. Villenkolonie. Endlich zur Restauration Schloßberg. Nun beim Kilometerstein 0,0 den blau-weißen Marken nach, aufwärts. Bei Kilometerstein 0,1 links zum König Friedrich August-Platz, von dem man eine reizende Aussicht genießen kann, rechts weiter zum Schloßeingang. Von Augustusburg nach Station Erdmannsdorf siehe Wanderung [21 a]. Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.

d) KunnersteinHennersdorf (30 Min.) – Witzschdorf (40 Min.) – Waldkirchen (30 Min.) Zschopau (40 Min.)

Wanderzeit: 2 Std. 20 Min.