Ausgangspunkt: Gasthaus Kunnerstein.

Hierher wie unter [a] oder [c].

Den Promenadenweg rechts abwärts. Nach wenigen Schritten Wegteilung: rechts. Bei der nächsten Wegteilung wiederum rechts ab. Der Weg dreht sich links aufwärts und kommt in ein Seitental, in diesem rechts abwärts. Unten Wegteilung: links weiter. Über Wiesen auf die Augustusburg-Hennersdorfer Straße. Rechts abwärts nach Hennersdorf. Am Gasthof vorüber zur Zschopaubrücke. Diese nicht überschreiten, sondern die Dorfstraße weiter. Bei der Haltestelle Hennersdorf über die Geleise. Rechts Holzwarenfabrik von Leistner. Nun den Uferweg an der Zschopau hin. Zu Strobels Brücke. (Zu Strobels Holzschleiferei Schöntal führend.) Der Weg wird schmal, er geht oberhalb des Bahndammes aufwärts. Gebäude der Witzschdorfer Nähfadenfabrik werden sichtbar. Zur Station Witzschdorf.

Dorf mit 1300 Einwohnern. Sächsische Nähfadenfabrik, A.-G. vormals Heydenreich.

Links über die Geleise, die Straße hinauf. Auf der Höhe Wegteilung: rechts weiter. Die ebene Straße bietet prächtige Aussicht. Straßenteilung: rechts abwärts nach Waldkirchen.

Dorf mit 1760 Einwohnern. Die Station liegt 316 m hoch. Das langausgedehnte Dorf streckt sich bis zur Höhe von 515 m. Bedeutende Holzwarenfabrikation. Der Ortsteil auf dem linken Zschopauufer in der Nähe des Bahnhofes heißt Zschopental.

Vor Überschreiten der Brücke rechts Mühle mit Weberei und Zwirnerei. Über die Brücke zum Gasthof Eichhörnchen. Wir überschreiten die Bahn. Bahnhof Waldkirchen bleibt links. Der Weg teilt sich, wir folgen dem Weiser »Zschopau« halblinks hinauf. Nach Kilometerstein 7,3 durch einen Fußweg links die Straße abschneiden. Die Straße überschreiten und zum Königsplatz, dann diesen überqueren und durch die Königstraße zum Alt- und Neumarkt von Zschopau.

Stadt mit ca. 8300 Einwohnern in prächtiger Lage 326 m hoch gelegen. Ursprüngliche Namen Zschachpe, Scopa, Zschopa. Die Gründung des Ortes wird Heinrich I. zugeschrieben, der das Schloß Wildeck als Burgwarte zur Bewachung des Flußüberganges erbaute. Der älteste Teil des Schlosses, der jetzt noch stehende Wartturm, führt daher im Volksmunde den Namen »Der dicke Heinrich«. Die Lage der Stadt an einer Hauptverkehrsstraße des mittelalterlichen Deutschlands (zwischen Hamburg–Leipzig–Chemnitz–Prag–Wien–Triest) beeinflußte in günstiger Weise die Entwickelung der Stadt. Sie hatte vielfach unter Kriegsnöten zu leiden, erholte sich aber von allen Drangsalen bald wieder. Die Industrie beschäftigt sich mit Baumwollspinnerei, Weberei, Strumpfwirkerei und Zwirnerei. Bekannt ist die Baumwollspinnerei von Jakob Georg Bodemer († 1888), der durch bahnbrechende Verbesserungen der Spinnerei und durch hochherzige Verwendung seiner Mittel für Volksbildung usw. ein Wohltäter des Erzgebirges geworden ist.

Zschopau ist Station der Linie Chemnitz–Annaberg. Mit der Bahn nach Chemnitz zurück.