Tritt auf meine Hand, Mensch. Ich will Dich in ewigem Schwung erhalten.

Auch ich mußte wandern. In Tausenden von Jahren wirst Du ein Tausendstel zählen können der Zeit, die Dein Gott gewandert. Und daß er nichts hatte, sein Haupt darauf zu legen, steht geschrieben.

IV

Dann lerntest Du zu gehen.

Öffnetest ein geduldiges Auge über den Dingen. Und sie blickten hinein, hielten es über sich aus. Und wenn es sie befragte, gaben sie Antwort. Du aber legtest was Du gewonnen in Dein Herz, namenlos, wie es gekommen.

Darum wurde es so voll, und weil die Fülle namenlos eintrat, mußtest Du verschwiegsam bleiben.

O daß ich Dir Leid schicken mußte, jungfräulich, schuldloser Mensch! Ich sah Dich krank auf dem Kinderlager, und unter diamantenen Fingern fühlte ich Dein Knabenherz zerspringen.

Ich wußte die Schmerzen Deiner Glieder und nahm sie nicht von Dir, grausamer, wachsam liebender Gott.

Ich schlug den Arm Dir nicht um Schultern und Lenden und richtete Dich nicht auf zu prangender Gesundheit.

Schwach ließ ich Dich, dem Schmerze preisgegeben. Du aber schaltest nicht auf mich, den grausam liebenden Gott.