Und keiner sah Dein Ringen und jeder überhörte Dein Rufen.

Nur ich vernahm Dein armes Singen. Und ich fand es schöner als Dein Lächeln, das noch kaum gefärbt war.

Du liebtest mich, Du Kind ohne Selbst, ohne Furcht.

Als endlich meine Hand Dich aufstehen ließ, warst Du gewachsen.

Und stiller warst Du und einsamer geworden.

Mir näher. Denn Deiner Gefährten Glieder, behender als Deine, wenn sie über Wege setzten, ließen Dich weit zurück. Sie trugen ihre Lasten leicht.

Ich aber legte schwer meine Hand auf Deinen jungen Rücken und beugte ihn tief.

Wenn andere noch schliefen, standest Du, Schlafes voll, in der trübsten, ersten Helligkeit des Morgens von Deinem Lager auf und trugst Dich zur Arbeitsstätte.

Und so hieltest Du es Tag um Tag.

Und Nacht um Nacht lagst Du wie ein Stein in den Laken, jungfräulich in allem wie an Freuden.