Otto: Das möchte ich Dir nicht sagen.

Louis: Aber das ist recht schlecht von Dir, Otto!

Dr. Albert: Dafür werde ich Dir ein Lied vorsingen aus den »Räubern«. — Fräulein Martha Meister, wollen Sie mich nichtbegleiten?

Martha Meister: Sehr gerne, Herr Doktor.

Dr. Albert (singt):

Ein freies Leben führen wir,
Ein Leben vollerWonne;
Der Wald ist unserNachtquartier,
Bei Sturm und Wind hantieren wir;
Der Mond ist unsre Sonne.

Louis: Das gefällt mir, Albert. Nun erzähle mir noch ein wenig von Bismarck.

Dr. Albert: Auf der Universität in Berlin studierte ein junger Schwede. Dieser erhielt eines Tages einen Brief von seinem Onkel. Der Onkel schrieb: Mein lieber Neffe! — Deine Cousine, meine Tochter, reist nach Ems in's Bad. In Berlin möchte sie einige Tage rasten und zugleich Berlin sehen. Willst du nicht die Güte haben, deine Cousine an der Postabzuholen und ihr Berlin zu zeigen u.s.w.

Die junge Dame kam an. Da stand der junge Mann mit einer Rose imKnopfloch.Er begleitete sie in das Hotel.

Am nächsten Morgen kam er mit einer feinen Equipage und zeigte der Dame Berlin und so tat er am zweiten und am dritten Tage.