Nun ging man zur Tafel, und edle Knappen und schöne Mägdelein brachten die besten Speisen in silbernen Schalen und den feurigsten Wein in goldenen Bechern.

Heute waren alle freudig. Da stand der Meister Klingesor aus dem Ungarlande auf und alle hörten mit großerEhrfurcht die Worte, welche er sprach: In dieser Stunde wird dem Könige vom Ungarlande eine Tochter geboren; und sie wird einst in das schöne Thüringen kommen und Herrin sein in diesen Hallen. Heil der Tochter meines Herrn! Heil ihr, die man nennen wird Elisabeth. — So endete derSängerkrieg auf der Wartburg, — und Fräulein Bella, ich hoffe, daß meine Erzählung Ihnen gefallen hat.

Bella: Sehr gut. Ich danke Ihnen sehr, Herr Doktor.

Gretchen: Das ist die heilige Elisabeth; weißt Du das, Bella?

Bella: Ich habe es bis jetzt nicht gewußt.

Martha Meister: Die heilige Elisabeth war meine Heldin; und als ich in Deinem Alter war, Martha, habe ich immer von ihr gelesen. Nicht wahr, Papa?

Herr Meister: Ich erinnere mich dessen sehr genau, meine Tochter.

Martha Parks: War sie wirklich so gut, daß man ihr den Namen die heilige Elisabeth gegeben hat?

Martha Meister: Sie war sehr gut.

Martha Parks: Aber was hat sie denn getan?