Also ich wahr sehr hungrig, wi ich zum Nachmahl nachaus kam. Meine Schwester schaute schtreng auf mir: »Schorschi,« sagte sie, »der Lehrer wahr wider hir un hat erzehlt, das du nich in der Schule warst. Wo wars du den ganzn Tag?«
»Fischn,« war meine Antwort.
»Wann wills du dann ornlich schreibn un lesn lernen, wenn du so die Zeit ferschwenderst? Brings du filleich noch eine Schlange nachaus?«
Ich sagte nein. Eine is genug.
»Schorschi, ich hab ein par junge Leute auf den Abend eingeladn, ich bin so einsam. Geh, zih dir den neu'n Anzug an, benimm dich anschtendig un ich will dir erlaubn bis 10 aufzubleibn.«
»Was richt da so?« sagte sie schnifflnd, wi ich im Sallohn kam. »Oh Schorschi, was has du mit den neuen Rok angefangen!«
Aber es kamen grad ihre Freindinnen un so konnte sie nichs mehr sagn. Ich wahr so mid, das ich den ganzn Abend sehr schtill un heflich wahr, nur wi Betti das Bredt mit Lemonahde un Kuchn brachte, schtrekte ich zufellig den Fuß aus, das sie driber schtolperte un di Lemonad iber alles auschidtete. Betti is ein sehr ungeschiktes Medchen. Aber mich schikten sie zubedt.
Ich glaube ich wahr filleich seit 2 Schtunden eingeschlafn wi ich auf einmal durch ein greßliches Geschrei aufkomm, wi wenn das Haus brennen mecht. Ich schtand auf un gukte auf den Gang hinaus. Elsbett schtirzte in ihrn Nachkleid heraus schtiß mich zurik un drehte den Schlissl hinter uns um.