»Oh Schorschi,« echzte sie, »es is ein schreklicher großer Reiber unter meinen Bedt!«

Sie riß mein Fenster auf un schrie: »Hilfe! Merder! Feier!« bis ein par fon die Nachtbarn am Thor klopftn un ich henunter gehn mußte ihnen aufmachn.

Elsbett un die Kechin un Betti schtirztn henunter un warfn sich den Leitn in di Arme.

»Was is geschehn?« fragtn die Nachtbarn.

»Ein Mann is unter meinen Bedt, ich hab ihm so deutlich gesehn wi bei Tag. Oh, gehn sie nich ohne Waffn hinauf, er wird sie ermordn!«

Also gingen 2 henauf; 2 blibn bei Elsbett, weil sie sich so fest an ihnen hengte, das sie dableibn mußtn. Ich ging mit hinauf in das Zimmer fon meiner Schwester. Forsichtig guktn sie unter dem Bedt. Ja, es wahr ein Mann druntn! Sie zogn ihm herfor. Er liß sich zihn. Er feierte nich eimal seine Pestole ab. Hansis Fater schtand mit einen Sessl bereit ihm das Hirn einzuschlagn, wenn er Widerschtand leistn will. Wi sie ihm herforgezogn hadtn, schautn sie auf mir.

»Schorschi, das has du wider angeschtellt!«

»Gut,« sagte ich. »Elsbett wahr so sicher, das sie einen Reiber unterm Bedt findn wird, das ich ihr zum Schpaß einen henunterschtekte. Schaut er nich natirlich aus? — nur habt ihr die Schtibel unterm Bedt lassn.«

Der Reiber warn Papas Kleider mit Schtroh ausgeschtopft.