Die Geste fingen zu wispern an un meine Schwestern schautn aus als ob sie sich am libstn in ein Mausloch ferkrichn wolltn. Dann klinglte es auf eimal draußen sehr laut — alle Gesichter glentzn, aber es wahr nur Betti, die eine Karte brachte un sie meinen Schwestern gab. Es war aber keine »Absage« nur eine Fotografih, die sie beschribn hadtn un die in ihrer Schreibtischlade zu sein flegte. Die Glocke klinglte nocheimal — noch eine Foto! Na, die Ssene!

Die Glocke klinglte noch zwanzigmal un jedesmal wahr es eine andere un noch eine un noch eine.

Zuletz kamen zwei junge Menner. Ich wußte augnblicklich warum sie kamen. Auf ihre Kartn war geschribn: »Oh du herziger Junge« un »Zu schön, zu prechtig, um zu dauern!«

Der wahr in einen Schuhgeschefft aber er ferschtand dem Witz nich.

Sie tanzten ein par Lanzjehs mit drei Herrn un finf Damen.

Fräulein Hopkins kicherte die ganze Zeit un meine Schwester weinte beina. Das Nachtessn war ausgezeichnet, aber ich wußte die Gesellschaff wahr ferdorbn. Ich fihlte mich so unruig, das ich bei der finften Tasse Gefrornes aufhern mußte.

»Wenn ich wißte, wer es getan hat,« herte ich Susi zum Dokter sagn, »ich könnte ihn ermordn! Un ich wirde es auch! Ein gemeiner, feigherziger ränkischer Scherz! Ich hasse solche Scherze! Sie sind nun alle böse auf uns. Wir kennen es nie mehr gutmachn. Wir werdn in einer andre Schtadt zihn missn. Ich werd es nie mehr wagn, mich auf der Schtraße zu zeign. Ich winsche ich kennte herausfindn, wer es tat!«

»Filleich kann Schorschi hir uns Auskunff gebn,« sagte der Dokter un schaute mir scharff ins Gesicht.