[3.]

Mil. l. X. — Lodovico di Leonardo di Buonarrota Simoni (1444–1534) trieb keinerlei Gewerbe, sondern lebte von dem geringen Ertrag seiner wenigen Güter und dem Gehalt einer Zollschreiberstelle. Michelangelo sorgte bis an sein Lebensende in aufopfernder Weise für seine Familie. Von seinen Brüdern werden in den Briefen genannt: Buonarroto, von dem das bis in unsere Zeit lebende Geschlecht der Buonarroti abstammt, 1477–1528, Giovan Simone 1479–1548, Gismondo 1481–1555. — Mona Cassandra, Lodovicos Schwägerin, hatte mit diesem nach dem Tode ihres Gatten einen Streit wegen ihrer Mitgift. — Michelangelo malte damals in der Sixtina.

[4.]

Mil. l. LXXX. — Lorenzo Strozzi besass in Florenz eine Wollwirkerei, in der Buonarroto beschäftigt war.

[5.]

Mil. l. XXII. — Michelangelo pflegte sein Geld der Spitalverwaltung von Santa Maria Nuova in Florenz anzuvertrauen. Der Spitalverwalter wird auch noch in späteren Briefen öfter erwähnt.

[6.]

Mil. l. XXXVI. — Vgl. Anm. zu Ged. No. 2. Als Julius II. mit kaiserlichen Truppen Giuliano de Medici nach Florenz zurückführte, wurde in den Tagen vom 29. August bis 19. September die Stadt Prato besetzt und in furchtbarer Weise geplündert.

[7.]

Mil. l. XCII. — Im fortgelassenen ersten Teil des Briefes gibt Michelangelo seinem Bruder den Auftrag, eine gewisse Summe im Namen von Michele di Piero da Settignano, eines seiner Steinmetzen, in Florenz auszuzahlen. — Die Arbeiten, über die er klagt, sind die für das Juliusdenkmal.