[18.]

Mil. l. CLXII. — Lionardo di Buonarroto Simoni, also ein Sohn von Buonarroto, dem Bruder Michelangelos. An ihn ist ein grosser Teil der Briefe gerichtet, etwa 200 von fast 500. — Michelangelo hatte in einem Briefe an Lionardo vom 16. Januar 1546 von einer Besitzung des Francesco Corboli gesprochen, der falliert hatte und zu verkaufen wünschte. Er hatte sich bereit erklärt, eine grössere Summe in einem derartigen Wertobjekt anzulegen, und seinen Neffen beauftragt, Erkundigungen einzuziehen. Seiner Familie in Florenz war daran gelegen, sich die Summe zu sichern, und so war die Antwort sehr rasch gekommen — zu rasch für den etwas misstrauischen Meister. — Der Trebbianer, ein süsser oberitalienischer Wein, war sein Lieblingsgetränk.

[19.]

Mil. l. CDLIX. — Franz I. von Frankreich schrieb im Februar 1546 den hier erwähnten Brief. Michelangelo wurde durch den bald danach erfolgten Tod des Königs (1547) von seinem Versprechen entbunden. — Zu jener Zeit arbeitete er an den Fresken der Capella Paolina in Rom (1542–49) im Auftrag von Paul III.

[20.]

Mil. l. CLXXXVII.

[21.]

Mil. l. CXCI.

[22.]

Mil. l. CDLXII. — Benedetto Varchi (1502–65), Historiker und Dichter, gehörte zu den durch die Medici Vertriebenen. Durch Cosimo I. wurde er zurückgerufen und schrieb in dessen Auftrag seine Geschichte von Florenz. Das hier genannte Buch, eine seiner vielen kleinen Schriften, behandelt die damals vielerörterte Frage, ob die Malerei oder die Skulptur den Vorrang verdiene. (Due lezioni di Messer Benedetto Varchi … Firenze appr. Lorenzo Torrentino … MDXLIX.) — Michelangelo war damals 74 Jahre alt.