„Wozu sie denn so verfolgen, beunruhigen und ihre Einbildungskraft so in Wallung bringen? . . . . O, ich kenne Dich durch und durch! Höre, wenn Du willst, daß ich Dir glauben soll, so kommst Du in ungefähr einer Woche nach Kislowodsk; wir ziehen schon übermorgen dahin. Die Fürstin wird hier noch länger bleiben. Miethe die Wohnung nebenan; wir werden im Halbgeschosse des großen Hauses nahe bei der Quelle wohnen; die Fürstin bezieht die untere Etage. Nebenan steht ein Haus desselben Wirthes, das noch nicht vermiethet ist. Du kommst doch?“
Ich versprach es und schickte noch denselben Tag dahin, die Wohnung für mich in Beschlag zu nehmen.
Gruschnitzki kam um sechs Uhr Abends zu mir und machte mir die Mittheilung, daß morgen, gerade zum Balle, seine Uniform fertig sein würde.
„Endlich werde ich mit ihr einen ganzen Abend hindurch tanzen . . . Da will ich mich einmal mit ihr recht satt reden,“ fügte er hinzu.
— Wann findet der Ball Statt?
„Morgen! Mein Gott, weißt denn Du das nicht? Es ist morgen ein großer Feiertag, und die hiesige Behörde hat es übernommen, den Ball zu arrangiren . . .“
— Komm, laß uns nach dem Boulevard gehen . . .
„Für nichts in der Welt in diesem eckligen Mantel . . .“
— Wie, so hast Du ihn nicht mehr lieb? . . .
Ich ging allein, und da ich zufällig der Fürstin Mary begegnete, engagirte ich sie zur Masurka. Sie schien erstaunt und erfreut.