Gruschnitzki verfolgte die Fürstin den ganzen Abend; bald tanzte er mit ihr, bald war er ihr vis-à-vis; er verschlang sie mit den Augen, seufzte, und langweilte sie mit Bitten und Vorwürfen. Nach der dritten Quadrille haßte sie ihn bereits.
„Das hätte ich von Dir nicht erwartet,“ sagte er, auf mich zukommend und mich am Arme fassend.
— Was?
„Du wirst mit ihr die Mazurka tanzen?“ fragte er mit siegender Stimme. „Sie hat es mir gestanden . . .“
— Nun, und was weiter? Ist das etwa ein Geheimniß?
„Versteht sich . . . Ich hätte das von einem solchen Kinde, einer solchen Kokette wohl erwarten können . . . Aber ich werde mich schon rächen!“
— Schäume gegen Deinen Mantel oder gegen Deine Epauletten — warum denn gerade sie beschuldigen? Was kann sie dafür, wenn Du ihr nicht länger gefällst? . . .
„Warum gab sie mir dann Hoffnungen . . .?“
— Warum gabst Du Dich Hoffnungen hin? Wünschen und nach etwas streben — das begreife ich — aber hoffen, hoffen! . . .
„Du hast die Wette gewonnen, nur noch nicht ganz,“ sagte er tückisch lächelnd.