Ich belege Sie, in Erwartung näherer Zustimmung des Residenten von Bantam, von morgen früh ab mit der Wahrnehmung der Verwaltung der Abteilung Lebak.
Der Assistent-Resident von Lebak,
Max Havelaar.«
Darauf verzog Havelaar mit Frau und Kind von Rangkas-Betung. Er wies alles Geleit zurück. Duclari und Verbrugge waren tief gerührt beim Abschied. Auch Max ging es nahe, vor allem, als er am Ort des ersten Pferdewechsels eine zahlreiche Menge antraf, die aus Rangkas-Betung fortgeschlichen war, um ihn dort zum letztenmal zu begrüssen.
In Serang stieg die Familie bei dem Herrn Slymering ab, der sie mit der gewohnten indischen Gastfreiheit empfing.
Abends kam viel Besuch zum Residenten. Man sagte so bedeutungsvoll, wie es erlaubt war, man sei gekommen, um Havelaar zu begrüssen, und Max empfing manchen beredten Händedruck ...
Doch er musste nach Batavia, um den Generalgouverneur zu sprechen ...
Dort angekommen, liess er um Gehör ersuchen. Dieses wurde ihm verweigert, weil Seine Excellenz ein Geschwür am Fusse hätte.
Havelaar wartete, bis das Geschwür geheilt war. Dann liess er ein anderes Mal darum ersuchen, gehört zu werden.
Seine Excellenz »sei so mit Arbeit überhäuft, dass sie selbst dem Generaldirektor der Finanzen eine Audienz hätte abschlagen müssen«, und könne also auch Havelaar nicht empfangen.